Zwei Wander-Brüder und ein Puschkin

Die Wandersaison hat im Vogtland begonnen - und mittenmang sind die Brüder Gernot (links, 77) und Gunther Dittmar (73); der Ältere ist Wanderleiter in Aue, der Jüngere bei den Wandersperken in Oelsnitz.

Beide haben geholfen, dass die 11,5-Kilometer-Tour rund um Adorf ein Erfolg wurde. Das Foto entstand auf dem Marktplatz. Und immer dabei Puschkin, der Zarenhund von Gunthers Tochter. Weil deren Wohnung renoviert wird, hat der Vater Pflege und Aufsicht des Vierbeiners übernommen.

"Die Zarenhunde haaren nicht - deshalb konnten die Zarin und der Hofstaat das Tier getrost auf den Schoß nehmen", erklärt er. Aber warum Puschkin, ist doch ein seltsamer Name für einen Hund, oder? Bei der Namensgebung sei an Wodka gedacht worden.

"Aber Gorbatschow kam nicht in Frage, auch Jelzin und Smirnoff nicht. Blieb nur Puschkin: Der hatte ja einen Lockenkopf, ein bisschen wie der Hund", sagt Gunther Dittmar - und stutzt, weil ihm ein anderer Lockenkopf einfällt: Julius Mosen, nach dem der Chor benannt ist, in dem er Mitglied ist. "Puschkin hätte also auch Mosen heißen können." TextFoto: ufa