Zoll wird auf A 72 in Reisebus fündig

Wie erst jetzt bekannt wurde, zogen Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt am Mittwoch einen deutschen Reisebus auf der A 72 aus dem fließenden Verkehr und kontrollierten ihn auf einem Autobahnparkplatz bei Plauen. Der Bus war aus der Ukraine kommend nach Baden Württemberg unterwegs.

 

Bei der Kontrolle fanden die Beamten Fischernetze, Angelrouten und weiteres Zubehör im Wert von rund 8000 Euro in einem separaten Heckklappenraum. Die Sachen befanden sich in mehreren Reisetaschen, die dem 42-jährigen Busfahrer zugeordnet werden konnten. Zollpapiere konnte er nicht vorlegen.

 

Nach eigenen Angaben wollte er die Waren im Auftrag von Freunden in die Bundesrepublik Deutschland schmuggeln, um somit die Einfuhrabgaben, die sich auf rund 2000 Euro belaufen, zu sparen. Die Zöllner leiteten ein Steuerstrafverfahren gegen den Busfahrer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. va