Yvonne Magwas zieht Jahres-Bilanz 2018

Yvonne Magwas kann in diesen Tagen, zwischen Weihnachten und Silvester, tief durchatmen. Die vogtländische Abgeordnete im Deutschen Bundestag blickt auf ein ausgefülltes, erfolgreiches, aber auch streitbares Jahr 2018 zurück. Als gestandene CDU-Politikerin schaffte die Auerbacherin es wieder, sowohl in Berlin als auch in ihrer Heimat, wichtige Dinge im Interesse der Vogtländer anzusprechen, zu analysieren und in Gang zu setzen.

Vogtland/Berlin - 21 Arbeitswochen in Berlin gab es für Yvonne Magwas in diesem Jahr. "Die gehen stets von Montag bis Freitag. Wie bei allen Bundestag-Kollegen ist da meine Anwesenheit im Reichstag erforderlich", berichtet die Politikerin, die die Fahrten vom Vogtland in die Hauptstadt und zurück fast ausschließlich mit dem Zug bewältigt. "Da kann ich in Ruhe Akten lesen und mich auf die Arbeit vorbereiten!".
Als größten Erfolg ihrer persönlichen Jahresbilanz sieht Magwas die gewaltige Finanzspritze für Plauen. "25 Millionen Euro vom Bund und die gleiche Summe noch einmal vom Land für die Weiterentwicklung der Städtebauförderung in Plauen. Das war ein Paukenschlag für das Vogtland. Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir konnten das Bundesinnenministerium und die Haushaltspolitiker überzeugen", freut sich die Politikerin. Stolz ist sie auch, dass der vogtländische Musikwinkel die erste Hürde zur "Wir-Region" geschafft hat. Jetzt steht die zweite Runde an. Damit eröffnen sich zwischen Markneukirchen und Adorf neue Möglichkeiten der staatlichen Förderung und des wirtschaftlichen Aufschwungs.
In ihrem Rückblick erinnert Magwas aber auch an die Anstrengungen der letzten zwölf Monate. Intensiv war die Sommertour, die sie gemeinsam mit ihrem achtköpfigen Team durchs Vogtland unternahm. "Wir haben dabei jede Menge konstruktiver Gespräche mit den Menschen geführt. Sehr oft wurden wir zur Situation in unserer Bildungslandschaft und zur Migrations-Thematik angesprochen.
Kritisch sahen und sehen die Vogtländer auch die Müll-Problematik. Die ist ja immer noch nicht richtig ausgestanden", so die CDU-Politikerin, die sich persönlich über die verspätete Regierungsbildung und das Hickhack der Horst-Seehofer-Streitigkeiten ärgert. "Schade: da wurde viel Zeit zu Lasten der Regierungs-Arbeit vertan", bedauert Frau Magwas.
Sehr optimistisch sieht sie die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Vorsitzenden. "Ich schätze Annegret sehr und habe ihr meine Stimme gegeben. Die Frau ist sehr erfahren, authentisch und wird in unserer Partei frischen Wind erzeugen. Gut, dass AKK gewählt wurde", stellt Magwas fest, die auch Sachsens Ministerpräsidenten Kretschmer ihren Respekt zollt: "Ich kenne Michael seit vielen Jahren. Wir kennen uns bereits aus den Zeiten der  Jungen Union und haben heute noch einen guten Draht", sagt sie.
In der Woche vor Weihnachten bestimmten Bürgersprechstunden in Plauen und Auerbach den Terminplan von Yvonne Magwas. Diese genießen bei ihr einen hohen Stellenwert. "Ich bekomme so aus erster Hand die Probleme und Sorgen der Vogtländer mit. Nicht immer kann ich helfen, versuche aber Lösungsansätze zu vermitteln", so die CDU-Politikerin.     Hagen Hartwig