"Xaver" wütet mit Orkanböen

Plauen/Chemnitz - Mit gefährlichen Böen, Sturmfluten und Schnee im Gefolge ist der Orkan "Xaver" über Deutschland hereingebrochen. Er gilt als einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten. Das Orkantief erreichte am Donnerstagmittag die deutsche Nordseeküste und wütete zunächst mit Böen von um die 120 Stundenkilometern.

Mitteldeutschland und auch das Vogtland kamen vergleichsweise glimpflich davon. Über den Plauener Weihnachtsmarkt konnten die Besucher wie gewohnt bis 20 Uhr bummeln, Glühwein genießen und Weihnachtseinkäufe besorgen, wenngleich auch hier die eine oder andere Sturmbö Auslagen von den schmalen Tresen der Verkaufsbuden wehte. Davon abgesehen habe es aber kaum Schäden gegeben, sagt einer der Budenbetreiber. In Chemnitz blieben die Buden des Weihnachtsmarktes am Donnerstag dagegen geschlossen. In Leipzig sollte der Weihnachtsmarkt am Nachmittag dicht gemacht werden. Die Anordnung galt zunächst bis Freitagmittag. Auf dem Zwickauer Weihnachtsmarkt lief das Geschäft am Donnerstagmittag noch normal. Auch in Dresden blieb man gelassen. Die zuständigen Ämter stünden im ständigen Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst, teilte die Stadt Donnerstagmittag mit. va