Wöhrl braucht dringend Geld

Die wirtschaftlich angeschlagene Modehauskette Wöhrl, die auch in Plauen eine Filiale betreibt, hofft nach dem Gang zum Insolvenzrichter Anfang Dezember auf einen finanzstarken Investor.

Der Vorstand der Unternehmensgruppe lehnte zwar konkreten Angaben zum benötigten Kapital ab, machte aber am Montag deutlich: "Mit einem kleinen Betrag wird es nicht abgehen." Der Vorstand sei derzeit mit einer Handvoll Interessenten im Gespräch.

Man sei optimistisch, spätestens im Januar zu einer Investoren-Vereinbarung zu kommen. Um die Modehaus-Kette mit künftig 30 Filialen und rund 2.000 Mitarbeitern wieder flott zu machen, sei der Einstieg eines Investors unabdingbar, machte der Restrukturierungs-Vorstand Christian Gerloff klar. Notfalls sei die Familie Wöhrl sogar bereit, sich mit einer Minderheitsbeteiligung zufrieden zu geben, sagte Gerloff. va