Wo die Freude mittanzt

Plauen Seit zwei, drei Wochen wird schon trainiert, getanzt und geübt - nun wurde der neue Saal an der Dürerstraße für das Plauener Tanzstudio und den Zumba-Tanzverein offiziell eingeweiht und den Nutzern übergeben. Im Beisein von Kulturbürgermeister Steffen Zenner gab es einen turbulenten Tanznachmittag, viele der Vereinsmitglieder und deren Angehörige schauten über den Tag verteilt vorbei.
Das ist ein Saal! Zwei Seiten voller Spiegelwände, ein edles Parkett, hell und groß mit Fenstern mit Blick auf die Altstadt - das neue Domizil ist jetzt schon eine echte Heimat für die Tanzenden von Tanzstudio und Zumba. Am Samstag war was los, die war Neugier groß, die Begeisterung auch.
"Es war sehr, sehr, sehr schön heute die Eröffnung, viele kamen um zu schauen, wo den jetzt das 1. Tanzstudio Plauen trainiert, viele wollen ihre Kinder zu uns bringen, nachdem sie gesehen haben, was wir so tanzen. Und viele ältere Mitglieder vom Tanzstudio, damals Mitglieder und jetzt selber Eltern von Kindern, kamen und staunten und freuten sich sehr für uns. Sie wünschten uns, auf das wir nie wieder umziehen müssen", fand Tanzstudioleiterin Ronny Bartsch Worte voller Emotion.
Unter den Besuchern gab es auch eine besondere. "Da kam eine ältere Lady herein, die erzählte mir, dass sie früher in dieser Fabrik gearbeitet hat, hier, wo wir jetzt tanzen. Sie war Meisterin der Nähabteilung, sie hat die gesamte Etage geleitet", so Bartsch.
Auch Zumba-Chefin Simone Sachs zeigte sich froh. "Wir sind glücklich und zufrieden und geschafft. Stolz bin ich auf ein wundervolles Team, ohne das dieser Tag nicht möglich gewesen wäre. Wir haben noch viel vor und soviel Zuspruch und positives Feedback verleiht Flügel", so Sachs.
Die Tanzlehrerin lobte zudem die Stadt Plauen, namentlich Steffen Zenner und den Vermieter, die Firma Fuhrmann und Ketzel. "Herr Zenner war von Anfang an, als wir aus dem alten Proberaum heraus mussten, dabei, um mit uns in Plauen nach einem anderen Standort zu suchen. Hier sind wir fündig geworden. Der Saal ist wunderbar ausgebaut worden, genau nach unseren Vorstellungen." Frank Blenz
Roland Fuhrmann sagte: "Ich bin begeistert, was hier entsteht, eine Klasse-Truppe." Damit die Geschichte eine gute Basis behält, dafür sorgt Plauen. "Die Stadt Plauen wird die Miete des Saales übernehmen, die Nebenkosten werden die Vereine bezahlen", so Zenner. 170 Quadratmeter Fläche stehen zur Verfügung, an die 12.000 Euro pro Jahr Miete kostet es.