Windhund zurück in Großfriesen

Der Horror dauerte genau vier Tage", sagt Besitzer Michael Scholz.

Der Hund wurde später in Stöckigt, Schloditz und Oberlosa gesehen, auch in der Nähe von Großfriesen soll er aufgetaucht sein. "Wir glaubten aber nicht mehr daran, ihn wiederzusehen, da in den letzten zwei Nächten vor Palmas Verschwinden die Temperaturen unter Null Grad sanken. Wir dachten, dass Palma diese Nächte auf Grund ihrer Arthrose nicht überstanden hat", berichtet Scholz.

Um so größer seine Freude, als Palma am Donnerstag früh plötzlich wie aus dem Nichts auftauchte und sich ihrem Frauchen anschloss, welche mit Estrella und Nalaani, den beiden anderen Windhunden der Familie, auf der Morgenrunde war. "Wir sind glücklich über den Ausgang", sagt Scholz und freut sich noch aus einem anderen Grund: "Der Besitzer des Collie hat sich bei uns gemeldet und schriftlich entschuldigt. Er bot uns seine Hilfe an. Wir teilten ihm Palmas Rückkehr telefonisch mit. Darauf kam er persönlich mit Blumen zu uns und wir führten ein längeres Gespräch. Er zeigte deutlich Reue."

Scholz bedankt sich bei allen, die geholfen haben, Palma wiederzufinden. "Unser ganzes Umfeld war einfach Spitze, die Resonanz war einmalig. Guten Beistand hatten wir auch von Karin Oettmeier, der Vorsitzenden des Plauener Tierschutzvereines und Leiterin des Tierheimes Kandelhof, welche sich täglich über den Verlauf informierte und uns gute Ratschläge gab. Die Anteilnahme des Podencoclubs war ebenfalls klasse, es brachten sich viele Experten mit guten Tipps ein." va