Willkommen und Abschied

Eine neue Zeit bricht an in der Kirchgemeinde Schöneck. Am Sonntag wurde Philipp-Immanuel Albert als neuer Pfarrer begrüßt. Anteilnahme und Neugier waren groß beim Ordinationsgottesdienst in der St. Georgskirche zu Schöneck.

Von Marlies Dähn

Schöneck - Ein Hauch frischer Frühlingsluft ist spürbar, schaut man den beiden jungen Menschen ins Gesicht, die vom Alten Söll aus mit offenem Lachen ein Bild posten, die Schönecker St. Georgskirche im Hintergrund.
 Es ist der 29-jährige Pfarrer Philipp-Immanuel Albert mit seiner Verlobten Almuth Remtisch. Das Foto hat der junge Pfarrer auf die Internetseite seiner Kirchgemeinde gestellt. Dort stellt er sich auch gleich selbst vor und schreibt dazu: "Mein Name ist Philipp-Immanuel Albert. Mein Vikariat in der Philippuskirchgemeinde Lohmen in der Sächsischen Schweiz geht gerade dem Ende entgegen. Deshalb beginnt mein neuer Dienst, wie angekündigt, auch gleich am 3. März mit einer Feier: meiner Ordination in den Pfarrdienst! Dazu auch noch einmal eine ganz herzliche Einladung von mir. Ich würde mich freuen, Sie zu sehen! (Auch wenn ich an so einem Tag ganz und gar nicht garantieren kann, mir all die Gesichter zu merken.)
Und das wird nicht der einzige Neubeginn und die einzige große Feier für mich in diesem Jahr: im Mai werden meine Verlobte, Almuth Remtisch, und ich heiraten. Wir freuen uns schon darauf das Pfarrhaus wieder mit Leben zu füllen.
Gebürtig komme ich aus dem Leipziger Land und habe auch die Zeit meines Studiums in Leipzig verbracht. Zwischendurch hatte es mich mal für ein Jahr in die Jugendarbeit des Schwabenlandes verschlagen, ein paar Monate in eine Gemeindegründung auf Rügen, dann ein Gemeindenetzwerk in London und schließlich, vor meinem Vikariat, auch kurz in die Mission bis nach Tansania
Eigentlich würde ich sagen, dass ich sehr heimatverbunden bin, aber es ist auch einfach großartig erleben zu dürfen, wie Gott - hier wie da - so wunderbar im Leben von Menschen wirkt. Egal wie unterschiedlich diese Gemeindeerfahrungen waren, wo Jesus Christus in unserer Mitte ist, da treffen wir auf eine Gemeindefamilie. In diesem Sinne bin ich gespannt auf eine neue Gemeindefamilie und viele neue Erfahrungen mit Ihnen und mit Gott! Natürlich habe ich schon im Voraus aufmerksam die ,Kirchlichen Nachrichten' studiert und nun auch bereits ein paar Begegnungen in der Gemeinde gehabt: Ich bin freudig überrascht worden von dem aktiven Gemeindeleben trotz der langen Vakanzzeit und all der gegenseitigen Wertschätzung, auf die ich gestoßen bin. Das ist nicht selbstverständlich! Aufbauend auf diesen ersten Eindruck freue ich mich schon sehr auf den gemeinsamen Dienst für unsere Kirchgemeinden und Orte! Mit herzlichen Grüßen, Ihr Pfarrer Philipp-Immanuel Albert", endet die Vorstellung im Kirchenblatt.
Dem Einführungs-Gottesdienst am Sonntag folgte eine freudige Zusammenkunft im Bürgersaal. Dort gab es Grußworte, Geschenke und viele persönliche Begegnungen. 
Hier hieß es auch Abschiednehmen für Ulrike Weyer. Die Superintendentin dankte für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Durch die Vakanz der Pfarrstelle seit 2016 kam auf Kirchenvorsteher und all die ehrenamtlich tätigen  Helfer eine besondere Herausforderung zu. Dafür gebühre ihnen Dank, so die Superintendentin