Wetter hält Feuerwehren im Vogtland auf Trab

Mehr Arbeit für die Feuerwehren des Vogtlands im vergangenen Jahr - besonders die Einsätze wegen Starkniederschlag, Sturm und Schneefall sind deutlich angestiegen.

2010 mussten die freiwilligen Feuerwehren des Vogtlandkreises sowie die Berufsfeuerwehr Plauen fast 500 Mal mehr ausrücken als im Vorjahr, informiert Kreisbrandmeister Ingo Glaß in einer Pressemitteilung. Hatten die Floriansjünger im Jahr 2009 lediglich 1564 Einsätze zu fahren, wurden sie im vergangenen Jahr 2036 Mal gerufen.

Besonders auffällig - im Vogtland hat es 2010 stark gestürmt. In puncto Sturmschäden mussten die Kameraden über 700 Mal ausrücken (im Jahr zuvor lag die Zahl bei 141). Auch mehr Brände wurden bekämpft - 344 Mal wurden die Wehren deshalb gerufen (2009: 255). Abgenommen haben die Einsätze bei Unfällen im Straßenverkehr. Auch gingen die Fehlalarme von über 700 im Jahr 2009 mit 530 im letzten Jahr auf das Niveau von 2008 zurück. 2007 hatte der Piepser sogar lediglich 200 Mal fälschlicherweise geklingelt. Auf die Frage nach besonders markanten Ereignissen des Jahres 2010 zählt Ingo Glaß laut Pressemitteilung die folgenden Anlässe auf: Gefahrguteinsatz Bahnhof Herlasgrün (im März), der drohende Teichdammbruch in Taltitz im Juli, Großbrände in Unterheinsdorf und Weischlitz im November und das Schneechaos im Dezember.

Doch gab es im vergangenen Jahr auch erfreuliche Ereignisse: So konnte im August Richtfest zum Neubau der Zentralen Feuerwache Reichenbach gefeiert und zwei Monate später die Rettungswache und das Gerätehaus Mehltheuer übergeben werden. Insgesamt gibt es derzeit im Vogtland 4068 aktive ehrenamtliche Feuerwehrangehörige. va