Werbung im Westfernsehen

Der Bayrische Rundfunk wirbt für das Vogtland. Die Fernsehleute haben dafür zwei ihrer besten Männer geschickt - bekannt aus den Eberhofer-Krimis.

Von Hagen Hartwig

Bad Elster/Syrau "Das Vogtland ist schon ein schönes Fleckchen Deutschland!" Mit dieser Feststellung bekannte sich das Bayrische Fernsehen am Montagabend zur Attraktivität der hiesigen Region. Innerhalb der Reihe "Grenzgänger" besuchten Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, bekannt aus den Eberhofer-Krimis, die Orte Syrau und Bad Elster und dokumentierten ihre Eindrücke in einer 45-minütigen Reisedokumentation.
Zunächst aber starteten Bezzel und Schwarz im Norden von Bayern. "Wir sind auf dem ehemaligen Grenzstreifen nach Thüringen und dann ins sächsische Vogtland gewandert. Die Ortschaften im alten Grenzgebiet besitzen heute einen besonderen Charme", stellte Simon Schwarz fest.
Interessant für die vogtländischen Fernseh-Zuschauer wurde es in Bad Elster. Dort suchten Bezzel und Schwarz Entspannung im Königlichen Albertbad. "Bier spielt ja im Vogtland eine wichtige Rolle. Aber das man in diesem wunderbaren Gebräu auch erholsam baden kann, war für uns eine völlig neue Erfahrung", so Sebastian Bezzel, der gemeinsam mit seinem Kollegen sichtlich das für Bad Elster bekannte "Bierbad" genoss und danach in der Salztherme verschwand. Hinterher schmausten die Beiden zufrieden in der Gaststätte "Waldquelle" und produzierten - quasi nebenbei - feine Werbe-TV-Bilder aus dem sächsischen Kurort.
Nach Bad Elster ging es in die Tiefe. In Syrau wurde die Drachenhöhle inspiziert. Höhlen-Fachfrau Manuela Schindler führte die Fernsehleute charmant und mit Humor durch die 15 Meter tiefe Höhle. "Das war spannend. Mit unseren dabei eingefangenen Bildern wollen wir den Zuschauern Lust auf einen Besuch in der Drachenhöhle machen. Das wird uns sicherlich auch gelingen", so das Fazit von Bezzel und Schwarz.
Wohltuend bei der "Grenzgänger-Dokumentation" war die feinfühlige Recherche und das Vorgehen der beiden TV-Profis. Der Zuschauer bekam den Eindruck, dass da nicht etwas künstlich in Szene gesetzt wird, sondern das Leben so wie es ist, dargestellt wird. Dank der ungezwungenen Kameraführung machte der Film des Bayrischen Rundfunks eine angenehme Werbung für das Vogtland. In der Mediathek des Senders kann die Dokumentation via Internet abgerufen werden.