"Wenn ich einmal traurig bin"

Bad Elster - Der Frühlingsanfang steht ins Haus und Bad Elster putzt sich heraus. Die ersten Spaziergänger, die ersten Frühlingsgefühle und immer wieder kulturelle Sonnenstrahlen durchziehen das Sächsische Staatsbad. Am Dienstag, 17. März, lädt der Autor Dieter Wolf um 19.30 Uhr im Kurhaus zu einer sagenhaften Lesung seiner Sammlung "Der Hag der Dana" aus dem Saale- und dem Orlatal, die bisher nur mündlich von der einheimischen Bevölkerung weitergegeben wurden. Keltische Zauberer, feingliedrige Elfen und geheimnisvolle Schatzsucher - diese mysteriösen und zuweilen skurrilen Figuren, die der jahrhundertealten Volkspoesie im Saale- und im Orlatal entsprungen sind, haben einen durchaus wahren Kern, wie Dieter Wolf auf einmalige Art nachweisen kann. Am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr wird die Oper "Tosca" von Giacomo Puccini mit den Landesbühnen Sachsen unter der Leitung von GMD Florian Merz im König Albert Theater aufgeführt. Zu dieser Oper wurde Puccini durch ein Drama des Franzosen Victorien Sardou angeregt, das er mit der großen Sarah Bernhardt als Tosca in Mailand erlebt hatte. Am Samstag, 21. März, um 19.30 Uhr lädt Hanno Loyda das Publikum zur großen Jubiläumsrevue des beliebten Komikers Heinz Erhardt ins König Albert Theater Bad Elster ein. "Wenn ich einmal traurig bin trink ich einen Korn?«, "Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung!", "Große Schatten werfen ihre Ereignisse hinter sich!" sind nur drei recht bekannte Sätze des wohl beliebtesten deutschsprachigen Komikers des 20. Jahrhunderts. Aber sein eigentliches Markenzeichen war "Noch?n Gedicht" und das machte ihn für alle Liebhaber der doppeldeutigen Reime, Wortverdrehungen und Wortspielereien unsterblich. Am Sonntag, 22. März, wird Gesangssolistin Simone Ditt gemeinsam mit dem Chursächsischen Salonorchester um 15 Uhr musikalisch den "Zauber der Operette" im König Albert Theater entfachen. Diese Operettengala widmet sich ganz dem nie endenden Zauber der Operette. Sopranistin Simone Ditt wird dabei gemeinsam mit dem Orchester die schönsten Melodien aus fast 100 Jahren Operettengeschichte vortragen und damit sicherlich für heiteren Zauber sorgen. So werden unter anderen die berühmte Robert Stolz-Revue "Zwei Herzen im Dreivierteltakt", der Walzer "Du und Du" von Johann Strauß und das Potpourri "Operettenreise" von Carl Robrecht erklingen. Viele der Werke errangen von Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts auch Weltruhm als Schlager und gelangten durch die vielen Weltempfänger oder auf Shellack-Platten zu den Menschen nach Hause.