Weltcup-Premiere im Orientierungslauf

Mühlleithen war am Dienstag nach Oberwiesenthal die zweite Station für den Weltcup im Orientierungslauf. Und dabei war Deutschland erstmals Ausrichter.

Landrat Rolf Keil eröffnete den internationalen Wettbewerb bei dem zwei bedeutende Skiregionen Sachsens Veranstaltungsort waren. Ski-Orientierungslauf, kurz SkiO, ist eine Kombination aus Lang- und Orientierungslauf. Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1975 im finnischen Hyvinkää statt. Beim SkiO werden Kontrollpunkte auf präparierten Loipen abgefahren.

Die Posten sind auf einer speziellen SkiOKarte eingezeichnet, die die Läufer zum Wettkampfbeginn erhalten. Zielstellung ist, die SkiO-Bahn mit ihren Posten in der schnellsten Zeit zu absolvieren, wobei mit einem elektronischen Chip die Anwesenheit an den Posten quittiert wird.

Es gibt Mittel- und Langdistanzen sowie Einzel- als auch Staffelwettbewerbe. Letztere wurden in Mühlleithen ausgetragen, wobei zu einer Staffel je zwei Männer und Frauen gehören. Sie kamen neben Deutschland aus Schweden, Finnland, Russland, USA, Estland, Tschechien oder Litauen - im Blick hatten sie immer den "Bauchladen" mit der Orientierungskarte und Legende. H. Schlangstedt