"Weißes Gold" wartet auf den Winter

Nur 450 Tonnen Streusalz hat die Straßenmeisterei an der Plauener Schöpsdrehe in diesem Winter bisher verbraucht. "Unsere Salzlager sind noch nahezu unberührt", weist Straßenmeisterei-Leiter Peter Baßler auf den riesigen Berg "weißen Goldes" hin.

Eingedeckt hat sich die Meisterei zu Saisonbeginn mit 2300 Tonnen. "Andere Jahre mussten wir wegen des vielen Schnees noch mal nachordern", so Baßler, der glaubt, diesmal mit dem Kontingent auszukommen. Der Winter werde schon noch kommen, aber wohl mit bedeutend weniger Schnee als in den Vorjahren, schätzt er ein. 300 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in und um Plauen betreut das 22-köpfige Team dieser kreislichen Straßenmeisterei.

Das Territorium reicht von Plauen bis an die thüringische Grenze zu Zeulenroda, ins Burgsteingebiet und Elsterberg. Statt mit dem Schneeräumer unterwegs zu sein, führen die Männer Baumschnittarbeiten aus, entwässern Straßen, halten Brücken instand. Und so manche angelaufene Überstunde kann jetzt schon mal abgefeiert werden. Ein wenig gestreut werden muss aber trotzdem: Besonders frühmorgens herrscht Glätte durch Bodenfrost - ab 3 Uhr sind die "Salzmänner" unterwegs. cze