Weischlitzer Sportlerheim wird deutlich teurer

Auch nach der erneuten Ausschreibung der Arbeiten für den Umbau des Weischlitzer Sportlerheims liegen die Angebotskosten noch weit über der anfänglichen Kostenschätzung von rund 72 000 Euro.

 

Architekt und Gemeinderat Heiko Sünderhauf hatte die Positionen der Angebote mehrfach geprüft und konnte nunmehr kein weiteres Einsparpotential mehr finden. "Im Bausektor sind derzeit allgemein Preiserhöhungen von etwa 15 Prozent zu verzeichnen", fand er den Grund für die höheren Kosten.

Die Baumeisterarbeiten erhöhen sich demzufolge um 15 500 Euro, die Ausbauarbeiten um rund 2500 Euro. Dennoch verständigten sich die Gemeinderäte, den Ausbau des Sportlerheims nicht zu stoppen. Sie vergaben daher während jüngster Ratssitzung den Auftrag an die einheimische Unger GmbH, welche das annehmbarste Angebot unterbreitete. Vorerst möchte Bürgermeister Steffen Raab zur Finanzierung ein Aufstocken der Fördergelder über das Konjunkturpaket II beantragen.

 

Sollte das nicht klappen, sieht Plan B vor, die Mehrkosten aus eigenen Mitteln zu stämmen. Sowohl beim Sanieren des Kindergartens als auch beim Abriss des ehemaligen VEAB-Gebäudes konnten Kosten eingespart werden, welche für das Sportlerheim verwendet werden können. Über dies wollen die Sportler des FSV Eigenleistungen in Höhe von 2 500 Euro erbringen.  mam