Weischlitzer Freya beräumt Brand-Schrott

Der Matratzenhersteller Freya beräumt derzeit die Reste seiner Produktionshalle, die vor etwa zweieinhalb Jahren niederbrannte. Wann eine neue Halle gebaut wird, steht noch nicht fest.

"Es gab Ärger mit Anwohnern, die auf die Beräumung des Bauschutts drängten. Sie und auch die Gemeinde meinen, dass der Ort Gefahren berge - vor allem für Kinder, die beim Spielen dort hineingehen und sich verletzten könnten", sagt Martina Frey. Am 6. November 2010 erlebten sie und ihr Mann Wolfgang Frey die Horror-Nacht:

Die Halle brannte völlig aus und ab. Inzwischen steht fest, dass dort Brandstifter am Werk waren - ein Täter ist aber bis heute nicht gefasst. Den Firmeninhabern blieb großer Schaden. Einen Notbehelf fand die Firma "Freya Schlafsysteme" derweil im Gebäude der Weischlitzer Tiefbau- und Umweltschutz GmbH in der Unteren Burg. Aber auf Dauer sei das keine Lösung, sagt die Firmenchefin.

Das Problem ist: Die Versicherung habe zwar für die zerstörten Anlagen und Maschinen gezahlt, für die Halle ist sie bisher aber nicht aufgekommen. "Das ist ein schwebendes Verfahren. Im Moment kämpfen wir noch mit der Versicherung, hoffen aber, dass es in Kürze zu einer Lösung kommt", sagt Martina Frey.

Rund eine Million Euro wird ein Neubau kosten, den das kleine Unternehmen möglichst noch dieses Jahr errichten will. Freya produziert seit 1991 in Weischlitz und besteht inklusive Firmenleitung aus zehn Beschäftigten.