Weischlitz kämpft gegen Flutschäden

Ein wenig ins Stocken geraten ist im Moment die Sanierung der Weischlitzer Grundschule nach dem Schaden durch den Starkregen. Ein Grobkonzept zur Regenwasserableitung sowie die Erstellung einer Schutzmauer sind umgesetzt.

Der Innenputz wird bis über den erreichten Wasserstand abgeschlagen und der Fußboden bis auf Fundamentniveau entfernt. Da diese Arbeiten sehr lärmintensiv sind, sollte das vor Schuljahresbeginn durchgeführt werden - die Arbeiten laufen noch. Jedoch gestalte sich die Zusammenarbeit mit dem Gutachter momentan schwierig, da er aus Gemeindesicht die Kosten zu niedrig angesetzt hat.

Der Planer schlug vor, mit der Versicherung eine Pauschalregulierung zu vereinbaren. Das würde bedeuten, dass die Versicherung maximal die vereinbarte Summe nach Abschluss der Sanierung zahlt und eine Freigabe der Gewerke durch den Gutachter entfällt. Ein Kostenerhöhungsrisiko tragen der Planer und die Gemeinde. Entstehen jedoch Kosten die innerhalb des gemachten Gutachtens nicht erfasst wurden, könne nachverhandelt werden.

Um den Vorgang voran zu treiben, stimmte der Gemeinderat der Pauschalvereinbarung zu. Auch die mit dem Hochwasser in Zusammenhang stehende Umgestaltung der Einfahrt Rathaus/Sparkasse wurde beauftragt.