Was nach der Heiligen Nacht passierte

24 Kalendertürchen, 24 Geschichten, 24 Gewinne: Jeden Tag fliegt eine Eule aus der Drechselerei Kuhnert Rothenkirchen zu einem unserer Leser. Wer die Eule gewinnen will, beteiligt sich an unserem Adventsrätsel via Postkarte, E-Mail oder Facebook. Heute geht es um ein Buch, das die Frage beleuchtet, wie sich die Eltern von Jesus kennengelernt hatten.

Von Thomas Voigt

Beerheide Die biblische Geschichte vom neugeborenen Kind in der Futterkrippe wird zur Weihnachtszeit immer wieder neu erzählt. Doch wie haben sich die Eltern von Jesus kennengelernt und wie ging es nach der Heiligen Nacht weiter? Jessica Mietzner aus Beerheide fand das Thema spannend. Unter dem Titel "Maria - Die Mutter des Retters" erschien nun ihr erstes Buch. Kürzlich stellte es die 19-Jährige in der Falkensteiner Buchhandlung Conceptcion Seidel vor. Wer nicht gleich alles erfahren möchte, kann an jedem Adventstag bis zum Fest 24 kurzweilige Geschichten lesen. Bei der Buchpräsentation erntete der Teenager viel Beifall. Man merkte der jungen Frau an, dass sie jede Menge Spaß am Vorlesen hat. Die ehemalige Schülerin des Auerbacher Goethe-Gymnasiums begeisterte die Zuhörer mit ihrer frischen Art zu schreiben und Details, die in der Heiligen Schrift so nicht zu finden sind. Mit viel Fantasie und lebendiger Sprache drückt sie der Geschichte ihren eigenen Stempel auf. Den Anstoß zum Buch habe ihr die fünfjährige Tochter der neuen Nachbarin gegeben. "Sie hat mich gefragt, warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird." Das entstandene Druckwerk ist für die ganze Familie geeignet. Nebenbei erfährt man, dass die Verfasserin der Geschichte das Buchcover mit der Silhouette von Bethlehem selbst gestaltet hat. Bei der gesamten Umsetzung wurde das Schreibtalent von der Falkensteiner Buchhandlung unterstützt. "Da habe ich viel gelernt." Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verlag habe ihren Appetit auf ein weiteres Buch gesteigert. Als ihre größte Kritikerin nannte sie Zwillingsschwester Belinda.
Seit der ersten Klasse ist Jessica vom Schreiben fasziniert. Die ersten zaghaften Proben hat die Frohnatur bis zum heutigen Tag aufgehoben. Seit diesem Herbst studiert die Vogtländerin, die auch gerne mal beim Geo-Caching mit GPS-Daten im Gepäck unterwegs ist, in Chemnitz Lehramt. Als Schwerpunkt-Fächer wählte sie Mathe und Kunst. "Deutsch wollte ich nicht, weil ich lieber selbst schreibe." An der Grundschule "Sigmund Jähn" in Klingenthal sammelt sie einmal wöchentlich praktische Erfahrungen. "Das ist mein Lieblingstag."
Am dritten Adventswochenende beteiligt sich die Studentin zum "Bornkinnelmarkt" an einer Aktion des Falkensteiner Gewerbevereins. Zusammen mit anderen wird die angehende Lehrerin in den Innenstadt-Geschäften Märchen vorlesen. Die Händler haben ein Gewinnspiel in Form eines Märchenrätsels vorbereitet.

Kalenderblatt 3

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