Waldbad Adorf ist der Knaller

Kunterbunt kinderfreundlich lockt das umgestaltete Waldbad Adorf ab heute zum erfrischenden Badevergnügen. Wer rein will, sollte Kleingeld parat haben.

Adorf Ein lauer Sommerwind schickt zarte Kräuselwellen über die strahlend blauen Wasserflächen im Adorfer Waldbad. Der Rasenmäher rattert. Auf dem gummiartigen Untergrund des neu entstandenen Spielplatzes wird nochmal rasch gefegt. Das coronabedingte Hygienekonzept steht. "Wir können 457 Badegästen Einlass gewähren", lacht Bademeister Rainer Neudeck froh. Dafür werden Chips ausgegeben. So behält man die Kontrolle. Kinder zahlen einen Euro Eintritt, Erwachsene 3.50 Euro. "Der Automat wechselt nicht. Also unsere dringende Bitte, Kleingeld bereithalten."
Zwei Jahre war das Adorfer Kleinod geschlossen. Nun dürfen die staunenden Badegäste ab heute das generalsanierte Bad erobern. Abstand halten gilt. Und vorerst dürfen auch jeweils nur zwei Badegäste die breiten Streifenbahnen der Rutsche testen. Verhaltensregeln sind angebracht. Auch am Baum zwischen den gepflegten Liegewiesen. Im hinteren Teil des Bades wirkt der großzügig angelegte Spielplatz wie ein Magnet und will erobert werden. Total umgebaut und kinderfreundlich gestaltet findet sicher auch der Planschbereich für Kleinkinder Gefallen. Das Wasser im Babybecken ist flach und mittendrin lädt ein sprudelnder Wal zur Reise übers Meer. Zurückgebaut wurde der betonierte Kreisel am Wildwasserkanal. Um ersehnte Rutsche einzubauen, musste der hintere Beckenrand zurückgebaut werden. Gut 1,9 Millionen Euro hat sich die Stadt den Badumbau kosten lassen, erneuerte Mess-, Steuer- und Regeltechnik inklusive. Außerdem verfügt das Adorfer Waldbad nun über einen WC-Container von "Toi Toi".