Waldbad Adorf: "Fette Jahre" sind vorbei

Die "fetten Jahre" sind vorbei für das Waldbad Adorf, wenn im Frühjahr im Nachbarort Markneukirchen das Rudolf-Thiele-Freibad nach zweijähriger Pause wieder öffnet.

Adorf - Etliche Besucher mehr brachte das geschlossene Markneukirchner Bad den Adorfern. "Eine Steigerung der Besucherzahlen ist in den Folgejahren demnach nicht zu erwarten, eher ein Rückgang", bemerkte hierzu auch Adorfs Bürgermeister Rico Schmidt. Die Adorfer Stadträte hatten es jedoch nicht mit dem aktuellen Badebetrieb zu tun zur vergangenen Stadtratssitzung. Hier ging es um den Jahresabschluss 2012. Keinerlei Beanstandungen gab es zum Jahresabschluss 2012 des Eigenbetriebes "Waldbad Adorf".

Das hatte die Prüfung durch Wirtschaftsprüfer ergeben. Der Stadtrat Adorf erteilte daraufhin der Betriebsleitung für das Jahr 2012 Entlastung. Zudem beschloss der Stadtrat, den Jahresfehlbetrag von 881,72 Euro und den Verlustvortrag von 1.647,95 Euro, also insgesamt 2.529,67 Euro, mit der Kapitalrücklage von 5.646 Euro zu verrechnen. Demnach beträgt die Kapitalrücklage nach Verrechnung 3.116,33 Euro. Der Eigenbetrieb "Waldbad Adorf" schloss sein Wirtschaftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag von 881,72 Euro ab. Dieser errechnet sich aus der Summe der Erträge, 141.662,32 Euro und der Summe der Aufwendungen, 142.544,04 Euro. Der in Anspruch genommene Zuschuss von 105 000 Euro blieb unter dem Planansatz von 120.000 Euro.

Noch nicht ausgewertet sind laut Bürgermeister Rico Schmidt die Umfragezettel. Während der Badesaison 2013 konnten die Bad-Besucher ihre Meinung zum Waldbad festhalten. Zu den Wünschen gehört auch eine Uhr. "Die Investition haben wir als Stadt schon ins Auge gefasst", erklärte Rico Schmidt. M. Dähn