Votum gegen Reichenbach

Heinsdorfergrund - Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Einwohner von Heinsdorfergrund am Sonntag für Eigenständigkeit und Selbstbestimmung ihrer Gemeinde und gegen eine Eingemeindung nach Reichenbach ausgesprochen.

Mit dem Traumergebnis von 95,42 Prozent votierten sie dafür, dass Heinsdorfergrund, der Zusammenschluss von Ober- und Unterheinsdorf sowie Hauptmannsgrün, eine eigenständige Gemeinde bleibt. Nur 62 Wähler (4,58 Prozent) stimmten für eine Eingemeindung nach Reichenbach. Von 1803 Wahlberechtigten waren 1355 an die Urne getreten. Das sind 75,15 Prozent. Das Ergebnis lag laut Wahlleiter Dr. Wolfram Paul bereits 18.40 Uhr vor. Nach seinen Worten haben die drei Ortsteile auch relativ gleich abgestimmt.

Jetzt steht in Heinsdorfergrund die nächste Wahl an, die Wahl zum neuen ehrenamtlichen Bürgermeister. Den genauen Wahltermin muss der Gemeinderat festlegen. Avisiert wird ein Termin Mitte Mai. Als Bürgermeisterkandidatin steht Marion Dick, die Bauamtsleiterin aus dem Neumarker Rathaus, in den Startlöchern. Sie wohnt in Hauptmannsgrün und hat bereits ihre Kandidatur angekündigt. ina