Vorschlag für Thoßfeller Festplatz

Der Festplatz an der Vorsperre in Thoßfell sollte besser gestaltet - mehr genutzt werden. Dazu bieten sich Möglichkeiten, nach dem Brückenbau im Zuge der B 173 über die Talsperre. Mit diesem Vorschlag fand der Thoßfeller Bürger Jörg Menke bei der Neuensalzer Bürgermeisterin Carmen Künzel und den Gemeinderäten zur Ratssitzung am Montag "doch noch" Gehör.

 

Künzel will Kontakt zur Talsperrenmeisterei suchen. Es geht um die Frage, ob sich der Uferbereich am Festplatz sinnvoller gestalten lässt. Dort verläuft jetzt die Umleitung für die Anwohner. Jörg Menke will eigentlich nur, dass der Bereich am Festplatz begradigt und als Wiese gestaltet wird. Bisher grenzte eine kurze Hanglage den Anschluss zur Vorsperre ab. Das "Biotop" sah schrecklich aus. Es herrschte Wildwuchs, sagte auch Gemeinderat Wolfgang Bauer (Thoßfell). Menke: "Wenn der Brückenbau beendet ist, müssen das Festgelände und der Uferbereich in Ordnung gebracht werden. Es ist doch einerlei, ob die Bagger das Gelände glatt schieben oder anböschen. Man muss über einfache gestalterische Dinge nachzudenken, die den Festplatz aufwerten."

Dazu gab es keine Widerrede. Künzel sagte jedoch, dass in jedem Fall der alte Zustand wieder herzustellen ist. Zusätzliches lasse sich nicht einfordern. Auf den Uferbereich habe die Gemeinde keinen Einfluss. Die Talsperrenmeisterei sei zuständig. Menke fragte, ob sich jemand Gedanken zur besseren Nutzung des Festplatzes gemacht habe. "Die Gemeinde hat dort viel Geld hineingesteckt. Da müssten doch mehr Leute die Anlage nutzen." -kar