Vorreiterrolle Plauens finanziell gewürdigt

Die Sächsische Staatsregierung fördert vier Projekte, die in Plauen anlässlich 25 Jahre Friedliche Revolution in Plauen stattfinden.

Plauen - "Die Zuwendungsbescheide sind soeben eingegangen, nun können wir endlich verlässlich planen", freut sich denn auch Kulturreferent Dirk Heinze, der bereits seit Oktober 2013 gemeinsam mit Mitarbeiterin Steffi Behncke die Planungen zum Jubiläum vorantreibt.

Die Staatsregierung unterstützt demzufolge das Schülertheaterprojekt "Zug der Freiheit", das unter anderem am 3. und 7. Oktober in Plauen aufgeführt wird. "Es handelt sich dabei um das größte Projekt des gemeinsamen Veranstaltungsprogramms mit der Partnerstadt Hof.

Hieran beteiligen sich auf Plauener Seite die Hufeland-Oberschule in Chrieschwitz, das Vogtlandtheater, der SAEK und die Jugendherberge. Zusammen mit der bereits zugesagten Förderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Kulturraum sowie den Kulturfonds Bayern können wir dieses Projekt nun so umsetzen wie erhofft", zeigt sich Heinze erleichtert.

Der Freistaat Sachsen fördert auch die Festveranstaltung am 7. Oktober anlässlich der ersten Großdemonstration in Plauen vor 25 Jahren. Sie beginnt um 18 Uhr mit der traditionellen Gedenkminute am Südportal der Lutherkirche und findet ihren Höhepunkt ab 19.30 Uhr im Vogtlandtheater.

Eine weitere Projektförderung erhält das Kulturreferat Plauen für die Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen der Prager Flüchtlingszüge am 8. Oktober im Malzhaus. Außerdem kann sich die Bürgerplattform für demokratische Erneuerung über eine finanzielle Unterstützung ihres geplanten Treffens der Akteure der Friedlichen Revolution am 3. Oktober in der Galerie Forum K freuen.

Die Staatsregierung sieht 51 Projekte, die an die Friedliche Revolution 1989 erinnern, für eine Förderung im Rahmen des Förderprogramms "25 Jahre Friedliche Revolution" vor und stellt dafür insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Bis zum Antragsschluss am 30. Juni gingen insgesamt 103 Projektanträge aus allen Regionen des Freistaates ein. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte durch die von Ministerpräsident Tillich berufene Expertenkommission wurde darauf geachtet, dass diese sich mit dem Geist und den Werten der Friedlichen Revolution auseinandersetzen. va