Vorbereitung des Enka-Abrisses

Die Enka stand nicht auf der Tagesordnung - und war doch mehrmals Thema im jüngsten Elsterberger Stadtrat.

Elsterberg - Zum einen berichtete Bürgermeister Volker Jenennchen über die Entnahme von Bodenproben auf dem Enka-Gelände, die vom Landkreis durchgeführt werden müssen, um Aufschlüsse zum Zustand zu erhalten. "Dazu werden im Auftrag der Stadt auch Proben von Gebäuden genommen", so Jenennchen.

Auch der Abriss der Immobilie des ehemaligen Viskosegarn-Herstellers wird vorbereitet. Die europaweite Ausschreibung muss besondere Forderungen erfüllen. Deshalb läuft gegenwärtig die Ausschreibung der Ausschreibung durch ein Plauener Unternehmen. Jenennchen: "Es ist nicht so einfach, eine Ausschreibung für den Abriss zu erstellen, da müssen die betreffenden Unternehmen erst ihren Nachweis erbringen, dass sie die geforderte Theorie auch in der Praxis umsetzen können, sprich: die geforderte Ausschreibung auch inhaltlich erstellen können und dürfen."

Auch die ehemalige Betriebsbibliothek wurde im Rat angesprochen. Stadtrat Heiko Hoyer (Gemeinsam für Elsterberg) schlug vor, die dort lagernden Bestände zu sichten und gegebenenfalls der städtischen Bibliothek zuzuführen. Dazu antwortete der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Haupt (AHL). Er habe im Vorjahr bereits den Bestand gesichert, "dieser ist nicht wertvoll und die Bücher sind in einem schlechten Zustand, so dass sich eine Übernahme eher nicht lohnt", sagte er.

Ganz abgeschrieben hat Bürgermeister Volker Jenennchen den Vorschlag vorerst nach eigenen Angaben nicht. Er versprach - ohne Hoffnungen zu machen: "Wenn es mit dem Abrissarbeiten dann soweit ist, werden wir uns die Sache nochmals anschauen." va