Vogtlandkreis kauft Streusalz

Die Deutsche Straßen- Dienst GmbH aus Hannover liefert den vier Straßenmeistereien des Vogtlandkreises 5.950 Tonnen Auftausalz für den Winterdienst im Frühbezug und 3.650 Tonnen im Winter.

Das hat der Vergabeausschuss beschlossen. Der Frühbezug kostet rund 369.000 Euro, die Winterlieferung fast 266.000 Euro. 30 Prozent der Kosten trägt der Vogtlandkreis, den "Rest" bezahlt der Bund, weil mit dem Salz auch Bundes- und Staatsstraßen von Schnee und Eis freigehalten werden.

Fünf Angebote für die Salzlieferung waren eingegangen. Wie Dietmar Rentzsch vom Landratsamt sagte, ist die Bestellung immer ein Lotteriespiel, weil niemand weiß, wie viel genau gebraucht wird. "Gegenwärtig haben wir noch etwa 2.000 Tonnen vorrätig. 8.000 Tonnen können wir lagern."

Rentzsch zufolge braucht der Kreis in einem normalen Winter zwischen 11.000 und 12.000 Tonnen. "Wenn der Winter milder ist, und wir weniger abnehmen, ist es mit der DSD aus Hannover kein Problem, die Lieferung ins nächste Jahr zu verschieben." Laut Rentzsch zahlt der Kreis 60 Euro pro Tonne im Frühbezug und 78 Euro im Winter.

Klingenthals Bürgermeister Thomas Hennig fragte, ob die Kommunen von den günstigen Preisen profitieren könnten, die der Kreis erzielt. "Ich zahle 80 Euro." Amtskollege Ulrich Lupart aus Reuth lobte dieses Ansinnen - Rentzsch versprach Erkundigungen einzuziehen. ufa