Vogtlandkreis büßt Bevölkerung ein

Der Rückgang der Bevölkerung in Sachsen hält an. Wie gestern das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, lebten Ende des vergangenen Jahres rund 4,19 Millionen Menschen im Freistaat gelebt.

 

Das waren 27 399 Einwohner oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit habe sich der Bevölkerungsschwund im Vergleich zu 2007 (0,7 Prozent) nur geringfügig abgeschwächt. Wie schon in den vergangenen Jahren konnten nur die Städte Dresden ( plus 0,9) und Leipzig (plus 1,0) einen Zuwachs verzeichnen. Gründe sind Zuzug und mehr Geburten als Sterbefälle. Von den anderen 11 kreisfreien Städten und Landkreisen lag nur Chemnitz mit einem Rückgang von 0,4 Prozent unter dem Durchschnitt des Landes.

Die größten Verluste mit einem Minus von 1,4 Prozent hatten der Erzgebirgskreis, der Vogtlandkreis und der Kreis Görlitz. Dicht dahinter lagen die Kreise Mittelsachsen, Zwickau, Bautzen und Nordsachsen. Im Vergleich der Regionen - aufgeschlüsselt nach den Bereichen der Landesdirektionen - verlor die Region Chemnitz mit einem Minus von 1,2 Prozent die meisten Menschen. mt