Vogtland wird im Landesplan nicht abgestuft

Vogtland ist kein ländlicher Raum, Plauen hat Status eines Oberzentrums - der neue Entwurf des Landesentwicklungsplanes hat die Forderungen des Kreistages berücksichtigt, meint die CDU-Vogtland.

Plauen - "Die Einstufung unserer Städte in den ländlichen Raum ist vom Tisch. Wir sind weiter als verdichteter Bereich im ländlichen Raum ausgewiesen, was unserer Struktur entspricht und gleichzeitig Spielräume für die künftige Entwicklung bietet", so CDU-Kreisvorsitzender Sören Voigt in einer Mitteilung.

Plauen werde als eines der Oberzentren in Sachsen benannt und habe somit die gleichen Funktionen und Entwicklungsmöglichkeiten wie andere Oberzentren. Unter anderem betreffe dies auch die Voraussetzungen für eine Forschungseinrichtung fürs Vogtland. Mit der Berücksichtigung der Lage des Vogtlandes im Vierländereck sei nunmehr der Vogtlandkreis insgesamt als Raum mit besonderem Handlungsbedarf ausgewiesen.

Der 2. Entwurf des Landesentwicklungsplans, der seit Freitag zur Einsicht unter anderem in den Landesdirektionen und Kreisverwaltungen bis 11. Januar ausliegt, habe "die zentralen Forderungen, die auf Initiative der CDU-Vogtland mit den anderen Parteien im Vogtland erarbeitet und durch den Kreistag beschlossen wurden", aufgenommen. "Das ist ein großer Erfolg für das Vogtland und zeigt, dass unsere Initiative richtig war", so Voigt.

In der ersten Diskussionsrunde hatte es mehr als 6000 Hinweise zum 1. Entwurf des Landesentwicklungsplanes gegeben. Das Papier formuliert Ziele für die Entwicklung Sachsens in allen Bereichen für zehn Jahre. Der Landtag stimmt nicht über den Plan ab. Er wird als Rechtsverordnung vom Kabinett beschlossen. va