Vogtländische Skigebiete bereiten Saison vor

Im Oberen Vogtland haben die ersten Schneekanonen ihre Arbeit aufgenommen. Der Start in die Skisaison steht kurz bevor.

Schöneck/Klingenthal/Erlbach - Der Winter hat sich am Dienstag bis in die Niederungen des Vogtlandes getraut. Neuschnee und glatte Straßen sorgten vielerorts für Verkehrsbehinderungen. Die Autofahrer waren auf die Wetterverhältnisse gut eingestellt. Die Polizei konnte keine steigende Zahl an Verkehrsunfällen wegen vereister Fahrbahnen in der Region registrieren, hieß es am Abend aus dem Führungs- und Lagezentrum in Zwickau.

Voll auf Winter eingestellt sind inzwischen auch die Skigebiete. So sorgten frostige Nachttemperaturen dafür, dass die Schneekanonen endlich die lange erhoffte Kunstschneematte aufbereiten konnten. Aus vollen Rohren spucken die Kanonen und Schnee-Lanzen zaubern künstliche Flocken. Dank solch einer Grundlage können auch zeitweise steigende Temperaturen überstanden werden. Trotzdem hoffen die Liftbetreiber in Erlbach, Schöneck und Klingenthal auf natürlichen Flockenwirbel und winterliche Kälte.

Gut sieht es am Erlbacher Kegelberg aus mit der Eröffnung der Skisaison zu Weihnachten. Betriebszeiten vom 23. Dezember bis 8. Januar sind täglich 9 bis 17 Uhr. In Schöneck steht das neu eröffnete Parkhaus bereit. Seit letzter Saison gibt es eine neue Abfahrt in der Skiwelt Schöneck. Die Familienpiste startet an der Bergstation des Sesselliftes und endet an der Talstation des Sesselliftes. Es stehen weitere 820 Pistenmeter für schwungvolle Abfahrten zur Verfügung. Doch noch muss kräftig Kunstschnee aus den Kanonen, um die Abfahrtspisten bestens zu präparieren.

Gedulden müssen sich die Klingenthaler weiterhin in Sachen Schneeproduktion. Die für Schanze und Langlaufstrecke benötigten gut 30 000 Kubikmeter Kunstschnee können erst bei Temperaturen deutlich unter Null Grad Celsius "geschossen" werden. Alexander Ziron, Geschäftsführer der Vogtland Arena Vermarktungsgesellschaft: "Wir machen uns aber deshalb noch keine größeren Sorgen. Die nächsten Tage sollen noch mal etwas wärmer werden. Spätestens ab kommender Woche rechnen wir dann mit Dauerfrost. Sind die Schneekanonen einmal angelaufen, dauert es in etwa 12 Tage bis genügend produziert ist." MAD