Vogtländerin gehört zu den besten Lehrlingen in der Landwirtschaft

Nur mit ausreichend Fachleuten bleibt die sächsische Landwirtschaft wettbewerbsfähig. "Wir müssen auch in Zukunft geeignete Lehrlinge für die sogenannten Grünen Berufe begeistern", sagt Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer.

Am besten wären Lehrlinge wie Lydia Friedrich aus Rothenkirchen. Als bester Landwirtschaftslehrling des Vogtlandes wurde sie am Montag in Köllitsch bei Torgau ausgezeichnet - Minister Kupfer ehrte dort im nordsächsischen Lehr- und Versuchsgut die 21 besten Auszubildenden Sachsens in den land- und forstwirtschaftlichen Lehrberufen. Der Minister gratulierte und überreichte Ehrenurkunden.

Drei Jahre hatte Lydia Friedrich bei der Marienhöher Milchproduktion und Direktvermarktung den Beruf gelernt. "Ich habe in den vergangenen Jahren eine gute und umfassende landwirtschaftliche Ausbildung genossen. Obwohl die Feldarbeit auch schön ist, wollte ich von Anfang an am liebsten mit Tieren arbeiten. Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen", freut sich Lydia, die zum Hoffest am Wochenende kaum Zeit hatte: Die kleinen Kälber warteten. mm