Vogtländer mit 48,3 Jahren am ältesten

Kamenz/Plauen - Sachsens Bevölkerung ist seit der Wiedervereinigung gealtert. Im Schnitt waren die Einwohner des Freistaates Ende 2011 mit 46,4 Jahren sieben Jahre älter als 1990, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte.

Weil es kriegsbedingt mehr Frauen in hohem Alter gebe und Frauen eine höhere Lebenserwartung hätten, liege deren Durchschnittsalter mit 48,2 Jahren knapp vier Jahre über dem der Männer. Regional gibt es große Unterschiede. So ist die Bevölkerung in kreisfreien Städten wie Dresden und Chemnitz jünger als in Landkreisen. Bei den Kreisfreien Städten schwankt das Durchschnittsalter von 43,1 Jahren in Dresden bis 47,4 Jahre in Chemnitz.

Bei den Landkreisen weist Nordsachsen mit 46,6 Jahren die jüngste Bevölkerung auf, am ältesten ist die Bevölkerung im Vogtlandkreis mit 48,3 Jahren. Mit 40,3 Jahren die jüngste Gemeinde ist laut Statistik Ralbitz-Rosenthal (Landkreis Bautzen), die älteste Bad Brambach im Vogtland mit 51,3 Jahren. Die ältesten Männer lebten im Kurort Johnsdorf (49,7 Jahre), die ältesten Frauen in der vogtländischen Stadt Klingenthal (53,7 Jahre). va