Vogtländer für Bürgerpreis nominiert

Tausende engagieren sich in ihrer Freizeit für Sport, Kultur oder den Sozialbereich. Sachsen honoriert den freiwilligen Dienst mit dem Bürgerpreis. Nominiert sind auch sieben vogtländische Kandidaten.

Dresden/Plauen - Für den Sächsischen Bürgerpreis 2013 sind 58 Initiativen sowie Einzelpersonen nominiert - mehr als doppelt so viele wie bei der Premiere 2011. Und auch sieben Vogtländer sind dabei. In der Kategorie Gesellschaftlich-soziales Engagement sind mit der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Hochschulstandortes Reichenbach (BITex) und Nadja Grigorenko vom Kunststudio "Schöne Welt" aus Oelsnitz sowie Thomas Henning, der für sein damaliges Engagement als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Zwota geehrt werden soll, gleich drei vogtländische Nominierte genannt. Der Heimatverein Trieb/Schönau ist für die Kategorie Kulturell-geistiges Engagement vorgeschlagen.

In den beiden neuen Kategorien Engagement für Demokratie und Toleranz in Sport und Schule stehen mit Dietmar Hüllebrand, Trainer im Judoverein Ippon Rodewisch, Vera Kupjuhn, Frauen- und Mädchenbeauftragte des Vogtländischen Fußballverbandes Plauen sowie Jan Göll, Sport- und Ethiklehrer an der Hufeland-Mittelschule Plauen ebenfalls drei Vogtländer auf der Nominiertenliste. Auch der Zwickauer Dr. Edmund Käbisch, der sich der Aufarbeitung regionaler NS-Verbrechen widmet, ist nominiert. Die Verleihung des Bürgerpreises in vier Kategorien findet am Dienstag in der Dresdner Frauenkirche statt. Er ist jeweils mit 5000 Euro dotiert und wird jährlich vom Freistaat, der Stiftung Frauenkirche und der Kulturstiftung Dresden ausgelobt. va