Vogtländer arbeiten in Sachsen am meisten

Die Vogtländer haben 2009 von allen Sachsen am meisten gearbeitet. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, lagen die Erwerbstätigen im Vogtland mit 1457 Arbeitsstunden pro Kopf und Jahr auf Rang 1, knapp vor denen im Landkreis Meißen mit 1455 Stunden.

Das geringste Arbeitspensum wurde in der kreisfreien Stadt Chemnitz mit 1400 Stunden geleistet - mehr als eine ganze Arbeitswoche weniger als im Vogtland. Im Durchschnitt verbrachten alle Sachsen 1434 Stunden bei der Arbeit.

Die Unterschiede resultieren vor allem aus der hohen Quote an Kurzarbeit im Krisenjahr 2009. Dort, wo das Verarbeitende Gewerbe besonders stark vertreten ist, senkte die Kurzarbeit den Gesamtwert für das sogenannte Arbeitsvolumen. Zudem schlägt die Teilzeitarbeit in der Statistik zu Buche. va