Viel los in Bad Elster: "Mozart und Barock"

Stars und Sternchen glänzten bei der Oscar-Verleihung und Hollywood dankt der Academy für ihre guten Entscheidungen. Die Klassik-Akademien weltweit danken immer noch Wolfgang Amadeus Mozart für sein bedeutendes Gesamtwerk. Aus diesem Grund feiert auch das Sächsische Staatsbad immer im März diesen Großen der Musikgeschichte. Hier daher die Mozarttipps für den roten Teppich in Bad Elster bis 21. März:

Am Freitag, 19. März, erhebt sich um 19.30 Uhr wieder der Vorhang für die Königin der Operette, "Die Fledermaus", in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen unter der musikalischen Leitung von GMD Florian Merz. "Ich lade mir gern Gäste ein", so beginnt das rauschende Ballfest des russischen Prinzen Orlowsky in der berühmtesten Operette des Walzerkönigs. Die Königin der klassischen Operette, das musikalische Meisterwerk von Johann Strauß mit seiner unerschöpflichen Fülle weltbekannter Melodien, hält seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert jeder vergnügungssüchtigen Gesellschaft einen heiter-ironischen Spiegel vor: Dabei dreht sich diesmal alles um Treue, Betrug, Liebe und Lug. Wenn einer glaubt, seine ausgebrannte Ehe könne er am besten mit einem Seitensprung reparieren, sollte er aufpassen, dabei nicht zufällig an die eigene Frau zu gelangen.

Am Samstag, 20. März, 19.30 Uhr eröffnen die "himmlischen Stimmen" des Chores der Frauenkirche im König Albert Theater die 6. Chursächsischen Mozartwochen in Bad Elster, welche sich 2010 dem Thema "Mozart und? Barock!" annehmen. Unter der Gesamtleitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert musiziert der Chor dabei gemeinsam mit Dresdner Solisten und der Chursächsische Philharmonie auf historischen Instrumenten des Barock. An diesem höchst musikalischen Abend erklingen in authentischem Klangbild unter anderen die Orchestersuite Nr.1 C-Dur und das Konzert in G-Dur von Johann Sebastian Bach, die Symphonie Nr. 56 in C-Dur von Joseph Haydn sowie die berühmte "Krönungsmesse" in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Am Sonntag, 21. März, gibt es um 19 Uhr im König Albert Theater anlässlich der Chursächsischen Mozartwochen hintersinniges, vielschichtiges, verblüffendes und hochwertiges Musikkabarett mit dem Klaviervirtuosen und genialstem Klassikerschelm Deutschlands, Armin Fischer. Die Pointen des "kleinen Manns im Frack" machen einfach gute Laune und seine verblüffende Klavierkunst ist unglaublich überraschend und anrührend. In einer Zeit, in der Kultur geradezu mutwillig mit Event verwechselt wird, Klangkörper mit Styling und Bach mit Nokia, in dieser Zeit schuf Armin Fischer mit "Mozarts Liebeskugeln" einen genüsslichen Appetizer gegen den Klassikfrust. Ein Spaß, über den auch der Meister sich gekringelt hätte. va