Urgesteine des Pausaer Faschings treten ab

Mit Christian Rudowsky und Hartmut Wagner treten zwei Urgesteine des Pausaer Faschings ins zweite Glied - nach dieser Saison, die am Aschermittwoch, 17. Februar, endet.  Dann sind die beiden FCP-Gründungsmitglieder nicht mehr als Minister aktiv.

 

Sie sitzen in der heute beginnenden 25. Saison des FCP letztmalig auf der Bühne. Im Sommer werden beide zur Auftaktveranstaltung für die neue Saison feierlich aus ihren Ämtern verabschiedet und ihre werden Nachfolger bestimmt.

1985, als sich Pausaer Fußballer und Turner zusammentaten, um Faschingsveranstaltungen zu organisieren, waren beide schon dabei. Der eine, Rudowsky, wurde zum Minister für Malerei und Gestaltung, Wagner der Minister für Programmgestaltung. Doch halt, die Freunde des Pausaer Faschings brauchen keine Angst zu haben. Denn auf die Büttenreden des 63-jährigen Hartmut Wagner brauchen sie auch in der Zukunft nicht zu verzichten. "Ich steige weiterhin in die Bütt", sagt Wagner unserer Zeitung. So wird er auch heute (ab 20 Uhr) beim ersten von drei Galaabenden mit Christoph Birkholz am Stehtisch auf der Bühne das Geschehen in Stadt und Land betrachten.

In der Zeit sitzen die anderen Minister über ihnen und genau vor dem 24 Quadratmeter großen Bühnenbild (Fassadenfarbe auf Kunststoffgewebe), dass auf die Jubiläumssaison (Motto: "25 Jahre FCP - Und lassen wir auch Federn, wir wer'n die Maus schon fledern") ausgerichtet ist. Natürlich hat es Christian Rudowsky gefertigt. "Der Leubnitzer Dietmar Eichhorn hat mich unterstützt. Sonst helfen auch Alexandra Müller und Nadine Otto", berichtet der 62- Jährige, der Konditor gelernt hat. Piraten, Märchenfiguren und im ersten Jahr das Traumschiff waren Themen, die Rudowsky in den Bildern für Bühne oder Saalwände mit Pinsel und Farbe umsetzte. Und auch der "Minister" Rudowsky ist auf der Bühne aktiv. "Fünf Auftritte habe ich", erzählt er. und bedankte sich noch über unsere Zeitung bei der Geschäftsführung der Drahtweberei Pausa GmbH und der Firma Prosol GmbH in Mühltroff für die gewährte Unterstützung. j. st.