Unterwegs mit Lochkamera in Landwüst

Landwüst - Kaum zu glauben, doch das Prinzip der Lochkamera erkannte schon Aristoteles um 300 vor Christus. Auch Leonardo da Vinci untersuchte vor rund 500 Jahren den Strahlengang des Lichts in dieser "Camera obscura".

Sie ist in gewisser Weise der Vorläufer unserer modernen Fotoapparate. Ab dem 17. Jahrhundert war sie für Landschaftsmaler ein wichtiges Hilfsmittel. Eigentlich Mega-out, aber bestimmte Eigenschaften der Lochkamera-Fotografie haben Künstler schon immer fasziniert. Am weltweiten Lochkamera-Tag am 28. April (Sonntag) ist auch das Freilichtmuseum Landwüst dabei.

Ab 10 Uhr dreht sich hier alles um das "obscure" Gerät. Wer möchte, kann sich eine Lochkamera nebst Filmmaterial ausleihen und im Museum Aufnahmen machen. Als Beraterin für das gute Bild und Kreativität steht Marina Gerstner zur Seite. Die Fotos werden im Nachgang entwickelt und den Fotografen zugeschickt. Aus den schönsten Aufnahmen wird im Sommer eine Ausstellung gestaltet. H. S.