Unilever Auerbach schließt nicht

Die Schließung des Auerbacher Unilever-Werks(Suppina/Knorr)ist vom Tisch. Auf einer Betriebsversammlung wurde den 200 Beschäftigten versichert, dass der Konzern nun Abstand nehme von den Plänen, die im Sommer für Unruhe sorgte.

"Wir sind happy", sagt Auerbachs Unilever-Betriebsratschef Mario Wöckel. Zur Sprache gebracht wurden eventuelle Schließungspläne durch eine turnusmäßige Prüfungsämtlicher Werke auf die Effizienz von Produktionsabläufen, so Unilever-Gesamtbetriebsratschef Hermann Soggeberg.

Durch das Intervenieren des Betriebsrates und geführte Gespräche regionaler Politiker mit dem Unilever-Konzern wurde das Aus abgewandt. Als Argument standenauch die 21 Millionen Euro, die derbritisch-niederländische Nahrungsmittelkonzern seit 2014 in den Standort Auerbach investiert hatte.

Künftig müsse Auerbach gesichert werden,in dem man ihn mit neuen Technologien und Digitalisierung ausstattet. So müsse sich die Tonnage von Tütensuppen und Fertiggerichten von aktuell 37.000 auf 40.000 Tonnen jährlich steigern, nennt Mario Wöckel ein Ziel. cze