Über 420 Weihnachtsmänner in Auerbach

421 Weihnachtsmänner nahmen am Sonntag beim traditionellen Umzug in der Drei-Türme-Stadt teil. Die 500er Marke war diesmal nicht in Sicht - das Wetter war zu winterlich.

Auerbach - Die Drei-Türme-Stadt sah am zweiten Advent wieder einmal rot. Zumindest fast: das traditionelle Weihnachtsmänner-Treffen stand auf dem Programm und wurde dank vieler Teilnehmer zum vollen Erfolg.

Trotz heftigen Schneetreibens marschierten 421 Rupprechte und weihnachtliche "Figuren" durch die Weihnachtsstadt Auerbach. Das Spektakel ging zum 24. Mal über die Bühne. Viele Zuschauer beobachten das Treiben und freuten sich über die kleinen Geschenke, die die Weihnachtsmänner und - Frauen an das Publikum verteilten.

Los ging der Umzug am Auerbacher Rathaus. Dort wurden die Weihnachtsmänner amtlich registriert, kostümiert, gezählt und mit jeweils einem von Sponsoren gut gefüllten Sack ausgerüstet. Mitglieder des Gewerbevereins "Wir in Auerbach" (WiA) achteten dabei auf die Seriosität der Weihnachtsmänner.

"Kostüm und Sack bekommt nur derjenige, dessen Anmeldung bei uns vorliegt und den wir als gewissenhaften Weihnachtsmann einschätzen", so Matthias Richter von der WiA.

Die zahlenmäßig größte Beteiligung wurde durch Vereine gestellt. Ob die Cheerleader, der Waldpark Grünheide, verschiedene Heimatvereine oder der Fliegerclub, die Mitglieder brachten tüchtig Stimmung unters weihnachtlich gestimmte Publikum. Die große Parade der Weihnachtsmänner- und Frauen bestimmte rund zwei Stunden lang das Treiben in der festlich geschmückten Stadt.

Nachdem sie über Weihnachtsmarkt marschiert waren, versammelten sich die Rotkittel auf dem Altmarkt. Dort konnten die vielen Zuschauer die Weihnachtsmänner endlich in Ruhe bestaunen, denn während des Umzuges herrschte überall dichtes Gedränge.