Topasfelsen im GeoPark vermarkten

Muldenhammer/OT Tannenbergsthal - Weltweit einmalig ist nach Meinung von Experten aus geologischer Sicht der Schneckenstein. Empfohlen werde daher vorrangig eine Ausweisung des Steines samt der Region als GeoPark.

Das bekam jetzt der Geschäftsführer der Vogtland Kultur GmbH, Jens Pfretzschner, schriftlich vom Ministerium aus Dresden samt Hinweisen für ein mögliches Antragsverfahren. Hintergrund sei auch, dass bisher noch nie von der UNESCO ein geologisches Einzelobjekt als Naturerbe unter Schutz gestellt wurde. Zudem seien Konflikte mit den im Sächsischen Rohstoffkataster ausgewiesenen Rohstofflagerstätten, insbesondere durch räumliche und geologische Verbindungen zu Zinn- und Schwerspatvorkommen, nicht auszuschließen.

Gleichwohl sehe die Expertenkommission für das Projekt Entwicklungspotentiale, heißt es in der Erklärung. An die Ausweisung zum Geopark könne sich laut Ministerium durchaus auch eine erneute Welterbebewerbung anschließen. "Jetzt wissen wir ja, wie das geht", meint Steffen Gerisch von der Grube "Tannenberg" lachend. Der den Vogtland nahe liegendste GeoPark ist der GeoPark Bayern/Böhmen. 13 GeoParks gibt es in Deutschland, angefangen vom Park Harz, GeoPark Kyffhäuser, GeoPark Grenzwelten bis zum GeoPark Vulkaneifel. mad