Tobertitzer Mauer der Erbauer von Dauer

120 Kubikmeter Beton, 400 Tonnen Frostschutz und 50 Tonnen Schotter wurden an der "Bachmauer Tobertitz" verbaut: Heute, 11.30 Uhr, wird das 64 Meter lange Bauvorhaben freigegeben. Bürgermeister Ulrich Lupart hat zu dem kleinen Festakt auch die Gemeinderäte eingeladen, die im Sommer ausgeschieden sind: "Sie haben die Arbeiten mit auf den Weg gebracht."

Lupart lobt die Elsterberger Baufirma Becker, die den Auftrag mit meist fünf Leuten seit 15. Juni erledigt hat. Der 51- jährige Bauhandwerksmeister Bernd Becker hatte den Zuschlag für rund 81 500 Euro erhalten. Ur-Kleingeraer Becker führt seit 2001 das Unternehmen, in dem neun Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen. Die alte Stützwand in Tobertitz wurde abgebrochen, Asphalt und Straßenpflaster erneuert, sagt Becker, nach dessen Worten der Goldbach bei den Arbeiten nicht verunreinigt werden durfte. Den Bach habe man verrohrt. "Wir haben um den Bach herum gebaut." Becker zufolge war das Wetter im Sommer nicht unproblematisch: "Wir hatten ständig Schlammtauchpumpen im Einsatz, um das zusätzlich anfallende Regenwasser durch Feuerwehrschläuche abzuleiten."

Die neue Stützwand - 1 bis 1,80 Meter hoch - besteht aus wasserfestem Spezialbeton. Das Fundament ist 0,90 Meter dick. Das neue Bachbett besteht aus Gitterplatten, die Straße wurde grundhaft ausgebaut. Darauf liegt Rechteckpflaster sowie (im Bereich der Einmündung zur Hauptstraße) das alte Granitpflaster. Bauunternehmer Becker dankt dem Dehleser Architekten Gunter Türkis für die Planung und den Baustellenanwohner-Familien Lenk, Sachs und Sammler für ihr Verständnis während der Bauzeit. "Es war nicht einfach für die Anwohner, die ihre Grundstücke nicht wie gewohnt erreichen konnten. Für die mit Geduld und Verständnis ertragenen Unannehmlichkeiten muss man ganz einfach Danke sagen", so Bernd Becker. j.st.