Tina besucht Apfelkönigin

Tina Hösel, die Königin der Städtepartnerschaft Netzschkau-Roßbach kommt in der Welt rum. Ende April besucht sie die Apfelkönigin in Südtirol.

Von Cornelia Henze

Netzschkau - Zur Grünen Woche Anfang des Jahres in Berlin wurden die ersten zarten Bande geknüpft: Tina traf Theresa, die Apfelkönigin aus dem südtiroler Ort Natz-Schabs. In ihrem weißen, schlichten Kleid mit dem grünen Kragen aus Plauener Spitze wird die 36-Jährige dann eine gute Figur neben vielen anderen Hoheiten machen. Denn Majestäten aus ganz Deutschland und Österreich treffen sich im Apfeldorf. Im sportlichen Outfit geht es dann erst mal auf eine anderthalbstündige Wanderung - ebenso sind die Königinnen und Prinzessinnen gehalten, einen Apfelbaum zu pflanzen. Nach getaner Pflanzarbeit hüllen sich die Damen in ihre königlichen Gewänder für das Blütenfest in Meransen und den abendlichen Blütenball.
Das zweite Jahr ist Tina I. für Netzschkau als Majestät unterwegs. Ursrünglich in der Mission der Partnerschaft zu Roßbach bei Frankfurt/Main. Weil Tina ein solches Majestätentreffen schön und schick findet, hat sie zum zweiten Mal - immer zum 3. Advent - ans Netzschkauer Schloß zum Majestätentreffen geladen. Leider machten sich die vogtländischen Königinnen bei solchen Treffen recht rar, appelliert die Netzschkauerin an die Plauener Spitzenprinzessin, die der Kartoffel, die Oelsnitzer Sperkenprinzessin und die Brambacher Brunnenkönigin. Sie selbst versteht sich als Botschafterin ihrer Stadt und des ganzen Vogtlandes - und hat für ihre Gastgeber neuerdings auch kleine Gastgeschenke mit. Zu Weihnachten tauscht sie das Königinnengewand mit dem des Weihnachtsengels. Dann ist die Leiterin einer Plauener Seniorenresidenz mit dem Netzschkauer Volker Steps, der unter dem Weihnachtsmannkostüm steckt, rund um das Netzschkauer Schloss unterwegs. Und zu Ostern: Da ist sich die Königin nicht zu schade, den Osterhasen zu geben.