Theumaer Wehr mit Kritik an neuen Hosen

Theuma - Am 26. Oktober erwarten die Kameraden der Theumaer Feuerwehr ihr neues Einsatzfahrzeug. In der Lieferung inbegriffen sind vier Spezialhosen, welche für Atemschutzgeräteträger Vorschrift sind. "Die Qualität dieser Hosen entspricht jedoch nicht jener, die ich in der Ausschreibung geordert habe", kündigte Wehrleiter Steve Hertel während jüngster Ratssitzung an, diese Schutzhosen zurücksenden zu wollen. Stattdessen will er Hosen eines anderen Herstellers in besserer Qualität bestellen. Klar sind die dann teurer.

Doch angesichts einer unerwartet höheren Förderung des 255.000 Euro teuren Fahrzeugs hätte die Gemeinde rund 30.000 Euro eingespart. "Ich erwarte nicht, dass das gesamte Geld der Wehr zur Verfügung gestellt wird", so Hertel. "Doch bei der Schutzausrüstung sollten wir nicht sparen." Mit vorerst vier oder sechs Hosen unterschiedlicher Größe mit der Aussicht weiterer Einkäufe 2011 könnte sich Hertel einverstanden erklären.

Unter den 30 aktiven Feuerwehrleuten sind derzeit elf Atemschutzgeräteträger, vier seien derzeit noch in Ausbildung. "Irgendwann braucht jeder seine eigene Kleidung." Bürgermeister Sven Rondthaler sah die Notwendigkeit ein. Noch in dieser Woche wollte er sich mit der Wehrleitung zusammensetzen, um Details zu klären und die finanziellen Möglichkeiten auszuloten.

Schließlich hängt es in Theuma nicht nur an diesen Hosen. Es werden beispielsweise auch Stiefel, Handschuhe und Flammschutzhauben benötigt. "Es wäre auch schön, wenn unser Nachwuchs endlich mal einheitliche Wetterschutzjacken hätte", so Wehrleiter Steve Hertel. Die zehn Nachwuchsleute nehmen an Wettkämpfen oder Zeltlagern teil und hätten schon mehrfach solche Einsätze völlig durchnässt beendet.  mam