Teufel mit den drei goldenen Haaren am Heiligabend

Plauen - Der Heiligabend war dem Theater der Spitzenstadt bislang heilig, hier wurde am 24. Dezember nicht gespielt. Getreu dem Motto des Theaters Plauen-Zwickau "anders leben" ist, seit Roland May neuer Generalindentant ist, doch einiges anders geworden und nun der Heiligabend nicht mehr spielfrei.

Viele Kinder wird es freuen, dass sie sich kurz vor der Bescherung noch ein schönes und spannendes Märchen anschauen können. 11 Uhr öffnet sich am Heiligabend der Vorhang im Vogtland Theater zum Märchenstück "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren." Dann wird wie bei den vielen bisherigen Vorstellungen der junge Hans zahlreiche spannende und gefährliche Abenteuer überstehen müssen, um dann doch die Prinzessin heiraten zu dürfen.. Johannes Moss verkörpert die Rolle des mutigen Hans, der sich in jeder Vorstellung der Unterstützung des vor allem sehr jungen Publikums sicher sein darf.

Johannes Moss stammt aus Eichstätt in der Nähe von Ingolstadt und begann nach dem Schauspielstudium in Leipzig, 2008 sein erstes Theaterengagement in Zittau, bevor er mit Beginn dieser Spielzeit an die fusionierten Bühnen Plauen und Zwickau wechselte.

In "Taxi Taxi - Doppelt leben hält besser", dem ersten Stück des seit August 2009 neuen Schauspielensembles in Plauen, hat er gespielt und wird es am 2. Weihnachtsfeiertag im Vogtland Theater wieder tun. In "Sandkasten" und auch bei "Dantons Tod" ist Johannes Moss dabei. "Kochen mit Elvis" ist dann das nächste Stück für den jungen Schauspieler, der in der kurzen Zeit in Plauen schon zeigte, dass er für das Vogtland Theater ein Gewinn ist. Bevor Johannes Moss die wenigen freien Stunden zum Weihnachtsfest in Weimar verbringt, muss er als Müllerbursche Hans den gefährlichen Weg in die Hölle gehen, um des Teufels drei goldene Haare zu holen, die der König zur Bedingung macht, wenn er seine hübsche Tochter heiraten möchte.

"Als ein Erwachsener ein Kind zu spielen" sieht Johannes Moss den Reiz dieser Rolle und dabei ist ihm besonders wichtig, "die kindliche Naivität so zu spielen, dass sie nicht überspitzt oder klischeehaft wirkt." Und genau dies gelingt Johannes Moss sehr gut, wie die vielen bisherigen Vorstellungen zeigen. Kleine und große Plauener Theaterbesucher waren begeistert. va