Tausende wollen in Hammerbrücke Huskys sehen

 

Nordische Schlittenhunde bestimmten am Wochenende das winterliche Treiben in Hammerbrücke. Bei besten Wetterbedingungen und idealen Schneeverhältnissen ging dort das traditionelle und weit über die vogtländischen Grenzen hinaus bekannte "22. internationale Schlittenhunderennen" über die perfekt in Szene gesetzte Naturbühne.

 

Tausende Besucher zog es in den zwei Tagen an die Loipe. Alle wollten die kraftvollen Hunde und ihre nicht minder agilen Frauchen oder Herrchen bewundern. Dabei waren diesmal Sportfreunde aus Belgien, Holland, Tschechien und natürlich Deutschland. "Wir kommen jedes Jahr mit unseren Huskys aus den Niederlanden hierher. Das Schlittenhunderennen in Hammerbrücke zählt zu den am besten organisierten in ganz Europa", lobte Heijnen Hendriks aus Brunssum/Niederlande. Genau wie er hatten sich viele dem Hundesport verfallenen Fans im großen "Hunde-Lager" versammelt. In praktisch ausgestatteten Wohnwagen, im Zelt oder am Lagerfeuer, verbrachten sie die aufreibende Zeit vor und die fröhlichen Stunden nach dem Rennen gemeinsam in fröhlicher Runde. Am Startpunkt hatten die Hundebesitzer zunächst jede Menge zu tun.

 

Galt es doch, die temperamentvollen und vor Kraft strotzenden Tiere zunächst im Zaum zu halten. Schließlich gibt es für die Tiere nichts Schöneres, als mit vollem Tempo, den Schlitten hinter sich herziehend, über die Loipe zu sprinten. Auf diesen stehen die Musher, lenken, leiten und steuern das Gespann mit sportlichem Geschick und jeder Menge körperlichen Einsatz. Das 22. Schlittenhunderennen in Hammerbrücke bekam viel Lob. Professionell absolvierte der Veranstalter, der SSVS TSG Bau Hammerbrücke 1862, das sportliche Event. Harald Vogel und Claus Seidel von der Rennleitung konnten mit Recht ein positives Fazit ziehen: "Wir haben wieder einen großen Zuspruch an Teilnehmer und Zuschauern erfahren. Es war ein Super-Schlittenhunde-Wettkampf!"  HH