Tag der offenen Tür in der "Friedrich Rückert"

Plauen - Ein ausgefüllter Tag der offenen Tür hat am Samstag in der Plauener Mittelschule (MS) "Friedrich Rückert" stattgefunden.

 

Die altehrwürdige Einrichtung in Haselbrunn wurde von zahlreichen Kindern und Eltern besucht, die sich über das Bildungsangebot der Mittelschule informierten. In den Klassenräumen, Gängen und Kabinetten, mit vielfältigen Präsentationen und Lernmaterial ausgestattet, sowie im Schulclub gleich beim Schulhof herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Die Lehrer als auch einige derzeitige Schüler betreuten ihre Gäste, beantworten Fragen über Lerninhalte, Anforderungen, den Förderverein und weitere Angebote der Schule. Auch die junge Plauenerin Alina Knorr und ihre Eltern nutzten den Tag der offenen Tür zur Information. "Unsere Tochter hat noch etwas Zeit sich ab der fünften Klasse für eine Schule zu entscheiden, das kann eine Mittelschule, aber auch das Gymnasium sein, wir werden sehen", meinte Papa Carsten Knorr. Mit Sport und Deutsch verriet Alina ihre Lieblingsfächer.

235 Schüler der fünften bis neunten Klasse lernen derzeit an der Rückertschule, sagte Schulleiterin Monika Morgner. "Unsere Einrichtung arbeitet auch nach den Ideen der Pädagogin Maria Montessori, wobei wir als Lehrer die Schüler anleiten, zunehmend selbständig lernen und arbeiten zu können", erläuterte Monika Morgner. Das Motto laute "Hilf mir es selbst zu tun." Neben dem Unterricht sind innerhalb des Ganztagesangebotes zahlreiche Arbeitsgemeinschaften (AG) integriert, darunter Kunst, Sport, Filzen. Auch eine Geschichtswerkstatt gibt es.

 

Und neu hinzugekommen, so die Schulleiterin, sei jetzt sogar eine AG Breakdance. Im Kunstraum malten und bastelten Schüler und Gäste große farbige Werke, im Mathe-Raum tüftelten Achtklässler an geheimnisvollen Formeln. Durch die Flure tönten per Lautsprecher die Durchsagen von Moderatoren des hauseigenen Schülerradios. Dem 10-jährigen Besucher Simeon Hennig und seiner Mutter gefiel es. Er sprach emsig mit Physiklehrerin Bärbel Spranger über das spannende Thema "Schwarzes Loch", einem Objekt mit unvorstellbar großer Masse und Dichte.

Die Pädagogin staunte nicht schlecht und ermunterte den jungen, aufgeschlossenen Plauener: "Mensch, Dir würde es bei uns schon gut gefallen." Simeon lächelte und meinte. "Mal sehn."              Frank Blenz