Syrauer Waldstadion: Ortschaftsrat informiert

Syraus Ortsvorsteher Jens Mantel informierte seinen Ortschaftsrat am Dienstagabend im Sportlerheim über eine Beratung zu möglichen Investitionen für das Waldstadion. Daran hatten außer ihm Vertreter aller Ebenen vom Landessportbund bis zum Sportclub Syrau sowie der Bürgermeister Achim Schulz teilgenommen.

Im Ergebnis steht die Neuregelung, bestehende Sportstätten mit maximal 30 Prozent zu fördern. Bei einem Gesamtaufwand von rund einer halben Million Euro käme auf die Gemeinde Rosenbach eine Summe zustande, die aus Eigenmitteln nicht aufzubringen ist.

Zahlungswillige Sponsoren - wie die Stiftungen in anderen Bundesländern - gibt es im Freistaat nicht, so dass etwas humoristisch formuliert, nur die Möglichkeit bliebe "ein paar Millionäre anzuschreiben". Damit liegen die Pläne, das Waldstadion innerhalb Rosenbachs zum sportlichen Zentrum zu machen, vorerst auf Eis.

Schulz gab zum aktuellen Stand bekannt, dass eine erneute Besprechung im Landessportbund zur Forderung an das jetzt für den Sport zuständige Innenministerium dazu führte, die Förderrichtlinie zu verändern. Die Funktionäre sind der Auffassung, dass mit den jetzigen Regelungen Investitionen der Sportvereine regelrecht verhindert würden, weil diese die Eigenmittel nicht aufbringen können und damit die Förderung gar nicht in Anspruch genommen werden kann.

Er verwies zusätzlich darauf, dass auf die Kommunen für die Beantragung von Fördermitteln die Auflage zukommen wird, ein Sportstättenkonzept vorzulegen, welches die Entwicklungsvorhaben für alle Sportarten im Territorium beinhalten soll.