Symphoniker spielen Baur, Berlioz und Raff

Jürg Baurs Musik mit Robert Schumann, Louis Hector Berlioz' Les nuits d'été für Mezzosopran und Orchester op. 7 und Joseph Joachim Raffs Sinfonie Nr. 9 stehen am 24. und 25. Mai auf dem Spielplan des Vogtlandtheaters.

Jürg Baurs Musik mit Robert Schumann sucht die Balance zwischen Avantgarde und Tradition, erarbeitet klangliche Finessen und kreiert solide sinfonische Strukturen, die der Idee Schumanns mehr als gerecht werden. Die Sommergedichte des französischen Romantikers Berlioz basieren auf Gautiers Gedichtzyklus La comédie de la mort und entstanden 1841 in der Fassung für Singstimme und Klavier, 1856 in der erfolgreichen Orchesterversion.

Ebenfalls von der schönsten Jahreszeit ist die Sommer-Sinfonie des zu Unrecht vernachlässigten Romantikers J. J. Raff inspiriert, der die Idee der programmatischen Musik aufgreift. Im Sommer ist die komplexeste und sensitivste Sinfonie des Raff'schen Jahreszeitenzyklus - geprägt von Naturerlebnissen, inspiriert durch Shakespeares A Midsummer Night's Dream - und vermittelt mit ihren Satzbezeichnungen Ein heißer Tag, Die Jagd der Elfen, Eclogue und Zum Erntekranz den bildhaften Hintergrund des Sujets.

Als Solistin wird Mezzosopranistin Nathalie Senf zu hören sein. Im Zuschauerraum des Theaters gibt es 19 Uhr eine Einführung. va