Sven Schießl holt Doppel-Rutschsieg

Unglaublich: Sven Schießl ist der Meisterrutscher im Rebesgrüner Waldbad. Der 25-jährige Rodewischer rutschte zum zweiten Mal in Folge auf Platz eins zur 19. Deutschen Meisterschaft im Wasserrutschen. 11,541 Sekunden reichten da aus, um den begehrten Roigk-Pokal in Händen zu halten.

Quasi zum Einrutschen holte sich Schießl bereits am Samstag den Sachsen-Titel mit 11,87 Sekunden. Bereits in den Vorjahren machte Schießl auf sich aufmerksam, mit ersten, aber auch zweiten Plätzen. Schnellste Dame zur Deutschen Meisterschaft war Isabell Schumann mit 12,476 Sekunden, welche aus Lübeck angereist war. Und die schnellste Dame in der Rinne bei den Sachsenmeisterschaften war Katja Voigtländer (12,714 Sekunden) - in der Gesamtwertung holte sie am Samstag Platz 6.

Diese sechs Jungs aus Treuen (Foto) warfen sich auch in die Rinne, wie viele andere Rutsch-Freaks auch. Die Idee, das Rutschen zur Meisterschaft zu erheben, hatte Schwimmmeister Ralf Voigtländer vor 22 Jahren. Er ließ sich die Idee sogar patentieren. Die schnellsten Rutscher schafften Geschwindigkeiten von 25 Km/h. Prominenter Rutscher war der Chemnitzer Eisschnell-Läufer Nico Ihle. HH