Süßes Souvenir erinnert an Bad Elster

Eine süße und schmackhafte Werbebotschaft als Souvenir aus Bad Elster hat Peter Kostek, Inhaber des Cafés Zollhaus, kreiert.

Bad Elster - Peter Kostek entwickelte ein süß gefülltes Oblatengebäck mit einem unverwechselbaren Mandel- und Zimtgeschmack, den es sonst so nicht gibt. Das besondere dabei: Verpackt ist die Leckerei in einer dekorativ gestalteten Gebäckdose mit der Aufschrift König Albert Oblaten und ist zudem mit historischen Ansichten aus dem traditionellen Badeort illustriert.
"Die Idee dafür entstand eigentlich, als ich immer viele Gäste gesehen habe, die sich Oblaten im tschechischen Nachbarland kaufen", berichtete Peter Kostek, dessen Café in der Ascher Straße direkt an der ehemaligen Grenze zum Einkehren einlädt. "Ich machte mir darauf Gedanken, dass eigentlich alle tschechischen Badeorte ihre Oblaten haben, aber warum man in Bad Elster keine Oblaten hat", macht er aufmerksam und ergänzt: "Auch wenn eine Oblatenproduktion nicht ganz einfach ist, hielt ich eine spezielle Oblate für Bad Elster für eine geeignetes Souvenir für die Gäste. Die Dose dazu ist außerdem ein schönes Andenken an den Aufenthalt. So können dann viele sagen, da war ich schon und werde gerne einmal wiederkommen." Seine Idee zu verwirklichen hat etwas über 2 Monate gedauert. "Ich habe extra eine Verkostung mit verschiedenen Geschmacksrichtungen veranstaltet, bei der die Füllung mit Mandel, Likör und Zimt favorisiert wurde. Dann gab es das Problem, dass die größeren Betriebe, die Oblaten herstellen, keine kleineren Stückzahlen produzieren", macht Peter Kostek aufmerksam. "Ich machte mich auf die Suche und habe in Eger dann eine Bäckerei gefunden, die auch kleinere Stückzahlen produziert", ergänzt er. Für die gelungene Gestaltung der Dose konnte er Thomas Röh vom Elsteraner Werbemarkt gewinnen, der in kurzer Zeit einen wirkungsvollen Entwurf für die Dose gestaltete.
Von dem Entwurf war auch die Chursächsische Veranstaltungsgesellschaft begeistert und stellte die historischen Ansichten zur Verfügung. Auch bei der Stadt Bad Elster fand Peter Kostek sofort offen Ohren. Von Bürgmeister Olaf Schlott erhielt er die Genehmigung, auch das Ortswappen zur Gestaltung verwenden zu können. "Allerdings hatte ich dann das gleiche Problem, wie auf der Suche nach einem Hersteller der Oblaten, bis ich meine alten Kontakte ins Nachbarland nutzte und fand schließlich in Mähern einen Betrieb, der übrigens auch die Dosen für Karlsbad in gleicher Größe herstellt." Das schöne Souvenir mit seinem leckeren Inhalt ist aber nicht nur im Café Zollhaus von Peter Kostek zu haben. "Ich möchte eine nachhaltige Werbeeffekt für die ganze Stadt", sagt Peter Kostek. So sind die Oblaten nunmehr auch schon in der Touristinformation und künftig auch im Hotel König Albert sowie im Foyer des Sole-Therme und im Theater erhältlich. Das leckere Gebäck in der edlen Dose wurde auch bereits zum Adventsfest am vergangenen Wochenende von Mitgliedern des Fördervereins Naturbad verkauft. Der Erlös daraus wird zugleich der weiteren Gestaltung des Naturbades zugute kommen.
Indessen ist Peter Kostek schon wieder dabei, eine weitere Idee zu verwirklichen: Im Frühjahr soll ein König-Albert-Schnaps folgen. "König Albert ging ja bekanntlich gerne zur Jagd. Deshalb wird es ein 40-prozentiger Extrabitter sein, mit einer feine Waldnote im Geschmack der Preiselbeere und natürlich auch wieder mit einem ganz speziellen Etikett von Bad Elster", kündigt Peter Kostek an, der sich seine einzigartigen Kreationen übrigens auch patentieren ließ.                     Steffen Adler