Studenten aus Plauen besuchen Stammuniversität

Das ArtCamp 2009 ist Geschichte für die 17 Studenten der Plauener Außenstelle der Westböhmischen Universität Pilsen. An ihrer Stammuniversität im tschechischen Nachbarland verbrachten die jungen Leute drei intensive Wochen.

 

In drei verschiedenen künstlerischen Kursen hatten sie Gelegenheit, ihre Fertigkeiten zu vervollkommen.

 So stand in der ersten Woche digitale Fotografie bei Vojtech Aubrecht auf dem Plan. Hier wurde im Studio mit professionellem Equipment fotografiert, viele sehr gute Portraits und Stilleben entstanden. In der zweiten Woche wurden kleine Geschichten unter Anleitung von Barbara Salamounova illustriert, die übrigens als neue Außenstellenleiterin an die Stelle von Klaus Helbig tritt, wenn am 20. September in Plauen das neue Semester beginnt. In der letzten Woche fand der Kurs figurales Zeichnen statt. Dieser wurde von dem bekannten Illustrator Felix Scheinberger geleitet und stieß bei allen Teilnehmern auf Begeisterung. Am Ende jeder Kurswoche wurden dann die fertigen Ergebnisse den Mitstudenten präsentiert. Was es den Plauener Kunststudenten gebracht hat? Das fassen nachfolgend einige von ihnen zusammen.

Maria Hoost: "In Fotografie habe ich meine Grundlagen gefestigt. Illustration war komplett neu für mich, genau wie das Zeichnen des menschlichen Körpers. Ich war selbst erstaunt, dass man in so kurzer Zeit so viel mitnehmen kann. Vielleicht war das täglich intensive Beschäftigen mit den Dingen sogar wirkungsvoller, als über längere Zeit nur einmal wöchentlich etwas zu machen. Besonders Illustrator Felix Scheinberger hat uns ja richtig für sein Fach begeistert."

Georg Neumann: "Das Bier war gut, die Stadt sehr interessant, die Leute nett, die Uni gut ausgerüstet, die Lehrer kompetent und die Organisation in Ordnung. Mir persönlich haben die drei Wochen in Pilsen sehr gut gefallen und die Kurse haben meine vorhandenen Kenntnisse gefördert. Besonders der Kurs 'Figurales Zeichnen' mit Felix Scheinberger als Dozenten hat mich erheblich weitergebracht."

Ines Thiel: "Klar hat mir das etwas gebracht. Die Kurse waren alle ziemlich spannend - gerade digitale Fotografie. Der Umgang mit so viel Technik und den damit verbundenen Möglichkeiten. Figurales Zeichnen - der Herr Scheinberger hatte es so gut drauf, dass ich endlich mal in der Lage war, Menschen zu malen, die auch nach diesen aussahen. Also ich habe, was das betrifft, richtig viel gelernt. Des Weiteren fand ich es toll, das wir 17 Leutchen wieder etwas mehr durch die drei Wochen zusammengewachsen sind und dass wir das alle, selbst mit den etwas widrigen Umständen, gebacken bekommen haben. Resümierend war es eigentlich, im Vergleich zu eher negativen Erwartungen im Vorfeld, ziemlich schön!"

Laura Dähn: Anfänglich stand ich den drei Wochen in Pilsen ja eher etwas skeptisch gegenüber. So lange weg von zu Hause, in einer womöglich schmuddeligen Unterkunft und jeden Tag früh aufstehen, um in stressigen Kursen zu scheitern? Besonders der Kurs figurales Zeichnen ließ mich im Vorfeld nicht gerade Luftsprünge machen. Doch nach diesen tollen drei Wochen muss ich wirklich sagen, dass ich sehr viel gelernt habe und auch Spaß hatte. In Fotografie konnte ich viel über die Technik lernen und meine Scheu davor verlieren. Und besonders der Aktzeichenkurs bei Felix Scheinberger war locker, motivierend und sehr lehrreich. Ich würde jederzeit wieder am ArtCamp teilnehmen."  lud