Stromspartheater in Weischlitz

Woche lang hatten sie sich intensiv mit dem Thema Energie auseinander gesetzt, bevor sie vor Mitschülern, Eltern und Großeltern ein selbst eingeübtes Theaterstück aufführten, um ihr erlerntes Wissen auf diese Art weiter zu geben.

Angefangen hat alles mit Fragen wo Strom überhaupt her kommt, wie er entsteht, was erneuerbare Energien sind und welche Spartipps auch zu Hause umgesetzt werden können. Unterstützt wurde das Projekt der Sächsischen Energieagentur, kurz Saena, vom Schulkino Dresden.

Für Ralph-Torsten Linke vom Schulkino war die Aufführung in Weischlitz sozusagen ebenfalls eine Premiere: "Zum ersten Mal haben sich die Kinder für das Stück Robin Hood entschieden. Das haben wir bisher noch nie gespielt. Dabei ging es darum, dass Prinz John, der den König kurzzeitig vertritt, Unmengen Energie in seinem eigenen Kino und den Freizeitparks verschwendet. Irgendwann ist die Kohle alle, das Uran weg für die Atomkraft und das Erdgas aufgebraucht. Robin Hood verhilft jedoch allen durch Wind, Sonne und Wasser wieder zu Strom."

Alle 19 Kinder hatten eine Rolle in dem Stromspartheaterstück. Die Schwierigkeit bestand darin, dass es keine festen Texte gab, sondern alle frei und spontan sprechen mussten. "Es ging darum, dass die Kinder den Sinn verstanden haben, wissen wie das alles mit der Energie funktioniert und sie es so auch anderen vermitteln können. Da sich alle miteinander abstimmen und auf ihre jeweiligen Klassenkameraden oft spontan reagieren mussten, hat sich in dieser Woche auch der Umgang miteinander sehr geprägt", berichtet Klassenleiterin Bärbel Roth.

Die Aufführung wurde auf Video aufgenommen, so dass alle Kinder später eine DVD mit nach Hause nehmen dürfen.