Straßberg ist wieder ohne Ampel

 

Seit Donnerstag ist die Ortsdurchfahrt Straßberg wieder möglich, ohne an der Ampel warten zu müssen. Nach etwa 13 Wochen Bauzeit des Gehwegs an der S297, fand nun die offizielle Übergabe statt.

 

Seit dem 25. August wurden rund 200 Quadratmeter Gehwegfläche neu gebaut sowie eine Stützwand von etwa 130 Metern Länge errichtet. Im Zuge dessen wurde nicht nur die Straßenbeleuchtung erneuert, sondern auch die Entwässerung saniert. Über 300 Sträucher verschiedener Sorten wurden bereits am Hang eingesetzt sowie die Ersatzpflanzung von zehn Bäumen durchgeführt. Dank des Freistaats, der Europäischen Union, den Kommunen und den Planern sei dies möglich gewesen. Mit Mitteln aus der Förderung aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum wurde mit 118 000 Euro die insgesamt 160 000 Euro teuere Maßnahme unterstützt.

Damit sei diese Baumaßnahme sogar unter den vorher geschätzten Kosten geblieben, freut sich Baubürgermeister Manfred Eberwein. Er schaute sich zusammen mit der ausführenden Firma, dem Tief- und Ingenieurbau Weischlitz, dem Planer und Bauleiter Ralf Bräunel, Ortsvorsteher Dieter Blechschmidt und Umweltsamtleiterin Dr. Ilona Gogsch das Ergebnis vor Ort an. Nicht nur als Sicherung des Friedhofs, sondern auch für Friedhofsbesucher und besonders für Kinder sei so ein hoffentlich sicherer Weg geschaffen worden.

 

Auch Pfarrer Matthias Schnabel dankte im Namen der Kirchgemeinde und lobte die Bauarbeiter. So sei nun auch die Kirche noch besser zu erreichen, besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit, wo die Proben zum Krippenspiel bald in vollem Gange sind. Die Unterschriftensammlung der Bürger, für eine 30er-Zone auf dem Dorfplatz, war im gleichen Zuge jedoch ohne Erfolg. Diese wurde von der Stadt abgelehnt. 

 

Von Stefanie Rössel